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Strukturen der finnischen Sprache - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Vertiefungskurse Veranstaltungsnummer 5230028
Semester WiSe 2017/18 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Di. 14:00 bis 16:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Universitätsgebäude am Hegelplatz - 3.101 Dorotheenstraße 24 (DOR 24) - (Unterrichtsraum) Buchholz findet statt     32
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Buchholz, Eva , cand. phil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Skandinavistik/Nordeuropa Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Skandinavistik/Nordeuropa Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Skandinavistik/Nordeuropa Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Skandinavistik/Nordeuropa Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Nordeuropa-Institut
Inhalt
Kommentar

Dieser Kurs setzt keine Finnischkenntnisse voraus, sondern richtet sich an alle Interessenten, die das linguistische System der finnischen Sprache kennenlernen wollen. Für Finnischlernende bietet der Kurs eine andere Perspektive als in den praktischen Sprachkursen an. Teilnehmer, die kein Interesse an aktiven Finnischkenntnissen haben, lernen die Strukturen einer nicht-indogermanischen Sprache kennen, die in vielen Hinsichten anders funktioniert als die meisten europäischen Sprachen. Der Schwerpunkt liegt also nicht auf der komplexen Morphologie, sondern auf den typologischen Eigenschaften vor allem in der Syntax und auf weiteren interessanten Einzelphänomenen. Unter Berücksichtigung verschiedener Modelle wie kognitiver Grammatik oder Konstruktionsgrammatik werden erörternd solche Fragestellungen behandelt wie z.B.: Was bedeutet es, dass das Subjekt als Kategorie keine scharfen Grenzen, sondern auch Schnittstellen mit dem Objekt hat? Wie realisiert sich der Aspekt im Finnischen, und welche Grenzen hat das Aspektsystem? Welche Aktionsarten existieren in der finnischen Sprache? Was sind eigentlich die finnischen Fälle – sind alle 14 wirklich Kasus? Wie unterscheidet sich das finnische Passiv vom Passiv in den indogermanischen Sprachen? Inwiefern vermischen sich die Grenzen bei den Kategorien Nomen und Verb? Weiterhin stehen im Fokus die Varietäten (es herrscht fast eine Diglossie-Situation) und die Sprachwandeltendenzen, die vor allem die gesprochene Varietät aufweist. Die Richtung geht von typologisch synthetischen zu typologisch analytischen Konstruktionen, und in der gesprochenen Varietät ist u.a. auch ein Artikel in der (eigentlich) artikel- und genuslosen finnischen Sprache am Entstehen.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2017/18. Aktuelles Semester: SoSe 2018.
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