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Wandel und Verschränkung von "Erwerbs-" und "Reproduktionsarbeit" - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Lektüreseminar Veranstaltungsnummer 53126
Semester WiSe 2017/18 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Do. 10:00 bis 12:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 005 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum)   findet statt     25
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Wimbauer, Christine , Prof. Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   10  -  
Programmstudium-o.Abschl.  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   10  -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Die Erscheinungsformen und Sinngehalte von Erwerbsarbeit befinden sich in Deutschland gegenwärtig in einem tiefgreifenden Wandel. Auch Lebensformen und Formen des Zusammenlebens verändern sich. Einerseits wird ein Wandel von Paarbeziehungen infolge von Individualisierungs- und Egalisierungsprozessen konstatiert. Andererseits wird eine Subjektivierung und Entgrenzung, Ökonomisierung sowie Prekarisierung von Erwerbsarbeit behauptet, die sich auch auf den Reproduktionsbereich auswirkt.

Die Beschäftigung mit Erwerbsarbeit und Haus- bzw. Reproduktionsarbeit und deren Verschränkungen war Mitte der 1970er Jahre einer der Ausgangspunkte der (west-)deutschen Frauenforschung. Feministinnen kritisierten die in das männliche Ernährermodell mitsamt der geschlechterdifferenten Trennung und Hierarchisierung von männlicher Erwerbstätigkeit und weiblicher Hausfrauentätigkeit eingelassenen geschlechterdifferenten Ungleichheiten. Mit den eingangs benannten gesellschaftlichen Veränderungen erodiert seit einigen Jahren das Ernährermodell, Männlichkeitskonzepte werden verunsichert, doch verspricht dies auch mehr Gleichheit zwischen den Geschlechtern?

Im Seminar wird die Entstehung und Entwicklung dieser Debatte bis in die Gegenwart nachgezeichnet anhand Forschungs­arbeiten aus der Frauen- und Geschlechterforschung sowie der subjektorientierten Arbeits- und Industriesoziologie. Wir fragen, wie Wandel und Persistenz von Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern in Paarbeziehungen in diesen Studien theoretisch gefasst und empirisch untersucht werden.

 

Voraussetzungen für den Schein-Erwerb:

- Regelmäßige Anwesenheit,

- Lektüre der Seminar-Pflichttexte (*),

- mündliche Beteiligung sowie aktive Mitarbeit in Arbeitsgruppen;

- Übernahme eines KURZ-Referates (maximal 15 min; incl. handout, Diskussionsfragen und - Sitzungsmoderation von insgesamt 45 bis 60 Minuten)

- Verfassen eines Sitzungsprotokolls

- 3 Thesenpapiere (etwa 3 Seiten) zu zwei unterschiedlichen Blöcken: Abgabe bis Dienstag 12.00 VOR der jeweiligen Sitzung elektronisch hochladen

- Hausarbeit (etwa 30.000 Zeichen), Abgabe bis 30. September 2018 (elektronisch und als Ausdruck)

 

Studierende der Gender Studies

können diese Veranstaltung nur mit Vertiefung und Modulabschlussprüfung (MAP) belegen.
Die Leistungspunkte setzen sich so zusammen: 4 LP Lehrveranstaltung, 4 LP Vertiefung, 4 LP Modulabschlussprüfung (Hausarbeit) = 12 LP. Damit wird das gesamte Modul abgeschlossen.

„Vertiefung“ beinhaltet die Moderation einer AG in der offenen Sitzung, die Erstellung eines Handouts zur AG und das Verfassen eines Protokolls der AG-Ergebnisse

Literatur

Einführende / weiterführende Literatur

Wimbauer, Christine (2012): Wenn Arbeit Liebe ersetzt. Doppelkarriere-Paare zwischen Anerkennung und Ungleichheit. Frankfurt/New York: Campus.

Bertram, Hans und Nancy Ehlert (2011): Familie, Bindungen und Fürsorge: Familiärer Wandel in einer vielfältigen Moderne. Opladen: Barbara Budrich.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2017/18. Aktuelles Semester: SoSe 2018.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin