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Zeit, Philosophien und Medien - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53510
Semester SoSe 2017 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Di. 16:00 bis 18:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Pergamonpalais - 2.26 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Übungsräume)   findet statt     15
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
van Treeck, Jan Claas , PhD verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Science  Medienwissenschaft Zweitfach ( POVersion: 2010 )     -  
Bachelor of Arts  Medienwissenschaft Zweitfach ( POVersion: 2010 )     -  
Bachelor of Science  Medienwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Medienwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft
Inhalt
Kommentar

»Zeit« ist eine existenzielle Basiskategorie, etwas das scheinbar unhinterfragt, anscheinend umweltunabhängig und gleichförmig abläuft, ordnet, sequenziert, uns Horizont ist. An der Wahrnehmung der Zeit und ihrer Struktur und an unseren metaphorischen Zeitsinnkonstrukten haben vor allem unsere Medien der Zeitmessung großen Anteil, Uhren, die wir an unseren Handgelenken tragen, zu denen wir am Bahnsteig aufschauen oder die nahtlos in unsere Geräte integriert sind. An unseren Medien der Zeitmessung lässt sich ganz buchstäblich Friedrich Kittlers Diktum – von den Medien, die unsere Lage bestimmen – bewahrheiten. Die »Chronologie« die von diesen Zeitmessmedien erzeugt wird, ist jedoch oft genau das: ein »Logos« der Zeit – eine Rede, ein Sinn, eine Kulturtechnik der Zeit, mitgeschrieben und erst erzeugt von »Chronographen« und anderen Geräten. Demgegenüber steht die unmittelbare und nicht hintergehbare »Jetztzeitigkeit« der Zeitmedien, physikalische Prozesse, die vor allem operativ vollziehen und zählen und sich zunehmend der alltäglichen Phänomenologie entziehen.

Der Kurs versucht eine experimentelle medienarchäologische Annäherung an das ständige »Jetzt« der Medien der Zeitmessung in einem ganz praktischen Sinne, als Nachvollzug und Neuvollzug aktueller und historischer Zeitmedien auch durch experimentelle Inbetriebnahme und/oder Nachbau.

Aus dieser Perspektive heraus soll dann versucht werden historische Konzepten der Zeit mit den jeweiligen Medien zu synchronisieren, nachzuspüren, wie die Medien der Zeitmessung Konzepte der »Zeit« geschrieben haben.

Literatur
  • Borst, Arno: Computus. Zeit und Zahl in der Geschichte Europas. Jede Ausgabe kann benutzt werden.

 

außerdem anzuschaffen:

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Bemerkung

Es können nur 15 Personen an dieser LV teilnehmen. Bitte melden sie sich per e-mail direkt bei Herrn van Treeck an: jc.vantreeck@hu-berlin.de

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2017. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin