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Theater und Öffentlichkeit / Theatre and the Public Sphere - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 02181284
Semester SoSe 2017 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Weitere Links Berlin Perspectives Modul
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 14:00 bis 16:00 wöch 20.04.2017 bis 21.07.2017  Institutsgebäude - 0203 Hausvogteiplatz 5-7 (HV 5) - (Unterrichtsraum)   findet statt     25
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Hiatt, Marc verantwortlich
Kowert, Roman verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Universitätsverwaltung, Studienabteilung (I), Administration Qualitätspakt Lehre, bologna.lab
Inhalt
Kommentar

Theater und Öffentlichkeit: kurze Geschichte einer konfliktträchtigen Konstellation

 

Das Recht auf freie Rede und vor allem die Freiheit künstlerischen Ausdrucks ist einer der Werte, auf die die Bundesrepublik Deutschland, wie viele andere Staaten auch, ihre Legitimität stützt. Das bedeutet nicht, dass Theaterproduktionen nicht auch heute noch manchmal öffentliche Skandale auslösen können. Aber wo der Staat bereit ist, in der Kunst beinahe alles zu tolerieren, können die Bedenken und Gereiztheiten mancher Zuschauergruppen, insbesondere wenn sie mit Leidenschaft zum Ausdruck gebracht werden, lächerlich erscheinen. (Mehr als einem Beobachter der gerichtlichen Auseinandersetzungen um Falk Richters Stück FEAR von 2015 erschien dieser Skandal in einem solchen Licht). Bedeutet dies, dass im Berlin der Nachwendezeit alle Spannung aus den Beziehungen zwischen Theater, Gesellschaft und dem Politischen verschwunden ist? Welche Formen haben Konflikte in und mit dem Theater in der Vergangenheit angenommen? Welche Formen haben sie heute? Und was kann uns ihre Geschichte erzählen über die Veränderungen, die sich in der deutschen Gesellschaft und Politik bis zur Gegenwart zugetragen haben?

 

Unterrichtssprache: Deutsch, minimum B1 (schriftliche Leistungen auch auf Englisch möglich)

 

Arbeitsweise

Wir werden mehrere Weisen der Annäherung an unseren Gegenstand in Anspruch nehmen:

- vorbereitendes Lesen von Theaterstücken sowie von Texten, welche dieselben historisch und theoretisch kontextualisieren (Lektüre ca. 30 Seiten pro Sitzung);

- Spielübungen, um uns fürs gemeinsame Spielen zu öffnen;

- gemeinsames Lesen und Spielen von Auszügen aus den Stücken;

- Besuch einer Berliner Theateraufführung;

- Erfinden kurzer, eigener Dialoge und Stücke, die von Erfahrungen mit den Stücken oder den historisch-theoretischen Materialien ihren Ausgang nehmen können; Verarbeitung und Präsentation derselben durch kleine Gruppen;

- eigenes und gemeinsames Reflektieren unserer Erfahrungen;

- Diskussion und Zusammenarbeit mit dem Berliner Regisseur Malte Schlösser in der 12. Woche.

 

Theatre and the Public Sphere: a Short History of An Uneasy Relationship

 

Freedom of expression, and in particular freedom of artistic expression is one of the values on which the state in the Federal Republic of Germany, like many others, rests its legitimacy. This does not mean that theatrical productions do not still sometimes trigger public scandals. But where the state is prepared to tolerate almost everything, the irritations and objections of particular audiences, especially if they are expressed with passion, can seem ridiculous. (More than one observer of the court battle over Falk Richter’s 2015 play, FEAR, viewed the so-called scandal in this light.) Does this mean that in post-reunification Berlin all the tension really has gone out of the relationships between theatre, society, and the political? What forms have conflicts in and over theatre taken in the past? What forms do they take today? And what can their history tell us about the changes in German society and politics up until the present time?

 

Taught in German, minimum B1 (with the option of English for the written work)

The seminar

We will make use of several approaches to our object:

- preparatory reading of plays and of texts that put them historically and theoretically in context (around 30 pages per week);

- activities to get us in the mood for making theatre together;

- reading plays together and acting out excerpts from them;

- a visit to a Berlin play;

- developing short dialogues and scenes of your own, taking inspiration from your experience with the plays and/or with the historical and theoretical materials; workshopping these scenes in small groups and presenting them in class;

- reflection on and discussion of our experiences with the materials;

- discussion and collaboration with Berlin theatre director Malte Schlösser in week 12.

Bemerkung

This seminar carries 5 ECTS.

For international exchange students and HU students.

NO AGNES REGISTRATION!

Application via Berlin Perspectives only: https://www.hu-berlin.de/de/einrichtungen-organisation/verwaltung/bolognalab/projekte-des-bologna.labs/berlin-perspectives/bewerbung

Zielgruppe

International exchange students.

HU-Studierende im ÜWP.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2017. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin