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Der Algorithmus als Forscher | Unsichtbare Agenten und neue Sichtbarkeiten im Datenraum - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 840013ü
Semester SoSe 2017 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 16:00 bis 18:00 c.t. wöch 20.04.2017 bis 20.07.2017  Institutsgebäude - 2.04/05 Sophienstraße 22-22a (SO 22) - (Besprechungsräume allgemein)   findet statt     20
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Stein, Christian , Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Zentralinstitut Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik
Inhalt
Kommentar

Nahezu vier Jahre Post-Snowden ist die Frage nach digitaler Identität, Privatsphäre und der Macht großer Daten aktueller denn je. Aber längst sind nicht mehr nur Geheimdienste an der Analyse großer Datenmengen interessiert. Aus den verschiedensten Perspektiven sind grundlegende Verschiebungen zu beobachten: Verbrechensbekämpfung, Personalisierung und Werbung ebenso wie Medizin, Psychologie, Literaturwissenschaft oder Soziologie. Das ambige Zauber- und Angstwort »Big Data« impliziert eine Umkehrung der Fragestellungen von thesengetriebener zu datengetriebener Erkenntnis. Dabei stehen viele wissenschaftliche Disziplinen vor der Frage, was diese Perspektivverschiebung konkret für sie bedeutet, wie sie damit umgehen sollen und welche neuen Anforderungen an Forschung und Lehre sich dadurch ergeben. Aber auch im Privaten ist Datenkompetenz eine existenzielle Frage geworden. Wie kann man die eigene Privatsphäre schützen? Welche Balance zwischen Privatheit und Nutzung datengetriebener Services ist möglich? Die Schnittstellen des Menschen zum digitalen Raum verändert seine Möglichkeiten, Sichtbarkeit und Selbstverständnis radikal. Bearbeitet werden diese Fragen anhand von konkreten Analysen datengetriebener Forschung mit Beispielen der NSA, Social Media Analyse, Natural Language Processing, Surfprofilen und Smartphone Tracking. Dazu passend werden Texte gelesen, Analyseverfahren selbst erprobt, Datenexploration betrieben und mit Experten diskutiert. Eingeladen werden ein Datenanalyseexperte und der Gründer des Berliner Cyborg-Vereins. 

Zielgruppe

Das Seminar ist Teil des interdisziplinären Studienprogramms »Vielfalt der Wissensformen« und wird im Modul 1 angeboten. Nähere Informationen dazu unter: https://u.hu-berlin.de/vdw

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2017. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin