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Es lebe die Metropole. Die Metropole ist tot. Eine neue Stadtflucht? - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Q-Tutorium Veranstaltungsnummer 53250
Semester SoSe 2017 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 12:00 bis 14:00 wöch von 24.04.2017  Institutsgebäude - K12b Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Übungsräume)   findet statt     50
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Jäckels, Melana verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Beifach ( POVersion: 2011 )     -  
Bachelor of Science  Sozialwissenschaften Beifach ( POVersion: 2011 )     -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Monobachelor ( POVersion: 2011 )     -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Programmstudium-o.Abschl.  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Zweitfach ( POVersion: 2011 )     -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Science  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Master of Arts  Wissenschaftsforschung Hauptfach ( POVersion: 2011 )     -  
Master of Arts  Wissenschaftsforschung Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Wissenschaftsforschung Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Wissenschaftssoziologie und Evaluationsforschung (J) (S)
Inhalt
Kommentar

Der starke Zuzug in die deutschen Großstädte und Metropolen sowie die damit zusammenhängende Wohnraumverknappung und –verteuerung bestimmen seit einigen Jahren den Diskurs in Stadtforschung und -politik. Und auch für die Zukunft lautete die Nachricht: der Ansturm auf die Städte geht weiter.
Doch die absurde Preisspirale kann sich in Zukunft als schwerwiegender Standortnachteil erweisen, wenn sich neben marginalisierten Gruppen auch Haushalte der Mittelschicht keine angemessene Wohnung mehr in innerstädtischen Standorten leisten können. Daneben verbrauchen die zum Abfangen dieser Entwicklungen eingesetzte Nachverdichtung und der Wohnungsneubau innerstädtische Brachflächen und Freiräume. Eine Stadt, in der alle Möglichkeitsräume erschöpft sind, lässt keinen Platz für Kreatives, Subversives, Ideen. Das Urbane wird kommodifiziert; weniger kommerzielle Zwischenräume verschwinden, die Stadt hängt am Haken von Investoren und Eigentümern. Doch nur eine Stadt mit Nischen und Spielräumen ist offen für Menschen mit Ideen.

Was wenn die Wohnungsfrage so unerwartet verschwindet, wie sie aufgetaucht ist? Warum glauben Planende und Entscheidende vor einem solchen Kurswechsel sicher zu sein? Warum glauben wir, dass der Run auf die Städte unendlich sein wird? Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin haben bereits im Jahr 2014 mehr Deutsche die sieben größten Städte des Landes verlassen, als neu hinzugezogen sind. Vorläufige Zahlen für Berlin, München und Köln bestätigen den Trend auch für das vergangene Jahr. Auch häufen sich in den letzten Wochen und Monaten Nachrichten, die den Boom auf Berlin, sowohl in Bezug auf neue Bewohner*innen, Investoren in der Bauwirtschaft und im Tourismus für beendet erklären.

In diesem Q-Tutorium soll der Frage nachgegangen werden, ob und in welchem Umfang bereits Absichten in der Bevölkerung zu beobachten sind, aufgrund des anhaltenden Wohnungsdrucks und den damit einhergehenden Auswirkungen auf den eigenen Alltag aus stark wachsenden Städten und Stadtregionen abzuwandern. Nach einer kurzen Analyse statistischer Daten ausgewählter deutscher Großstädte soll sich bei den Erhebungen auf Berlin fokussiert werden und Ursachen und Beweggründe für den (möglichen) Wegzug aus Berlin abgefragt und ausgewertet werden.

Bemerkung

 

 

Zielgruppe

Das Q-Tutorium richtet sich sowohl an Bachelor- und Masterstudierenden mit einem sozialräumlichen Fokus in ihrem Studium. Für die Anmeldung bitte eine kurze Mail mit Studiengang an jaeckels.melana@gmail.com

 

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2017. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin