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Q-Team: Der Plattenbau zwischen Historisierung und (Um-)Nutzung - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 533695
Semester SoSe 2017 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 12:00 bis 14:00 wöch 24.04.2017 bis 17.07.2017  Pergamonpalais - 3.42 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Besprechungsräume allgemein)   findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Horvat, Lea
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Beifach ( POVersion: 2009 )     -  
Master of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Kernfach ( POVersion: 2009 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Zweitfach ( POVersion: 2009 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Inhalt
Kommentar

Der von modernistischen und sozial(istisch)en Ideen geprägte industrielle Wohnbau in
Plattenbauweise wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Antwort auf die Wohnungsfrage entwickelt
und sowohl in sozialistischen als auch in kapitalistischen Ländern gebaut. Gerade in Zeiten der
Wohnkrise und Mangel an (sozial inklusivem und bezahlbarem) Wohnraum in Großstädten scheint
es notwendig, das Erbe der Plattenbauten erneut kritisch zu überprüfen. Wie lässt sich der
Plattenbau differenziert musealisieren und historisieren? Welche Aspekte sind aktuell und an die
heutigen Umstände anpassbar — sei es in Form künstlerischer oder designerischer
Umgestaltungen? Dabei werden Zugänge aus den Feldern der Geschichte, Denkmalpflege, Bild-,
Design- und Architekturgeschichte, Soziologie und Medienwissenschaften genutzt. Nach einer
Einführung in die Plattenbauforschung werden wir uns im Werkstattformat systematisch mit den
einzelnen Phasen der Forschung (Forschungsfrage, Methodenauswahl, Arbeit mit Primärquellen,
Feldexkursion, Reflexion, Präsentation der Ergebnisse) beschäftigen. Als Ergebnis wird erwartet,
dass jede_r Teilnehmende ein selbstgewähltes Fallbeispiel untersucht.

Zielgruppe: Masterstudierende und fortgeschrittene Bachelorstudierende aus den Studiengängen
der Kunst- und Bildgeschichte, Geschichtswissenschaften, Sozialwissenschaften,
Humangeographie, Europäische Ethnologie, Kulturen und Literaturen der Mittel- und Osteuropas,
Kulturwissenschaft und Medienwissenschaft. Auch andere interessierte Studierende, die bereit
sind, einen eigenen Bezug zum Thema aus ihrem Forschungsfeld zu entwickeln, sind ausdrücklich
willkommen.

Literatur

C. Hannemann: Die Platte. Industrialisierter Wohnungsbau in der DDR, Berlin, 2005.
V. Magnago Lampugnani: „Von den Trabantenstädten zu den Grosssiedlungen: Europäische
Planungen für den gesellschaftlichen Frieden 1945-1970“, Die Stadt im 20. Jahrhundert: Visionen,
Entwürfe, Gebautes, Berlin, 2010, S. 697-720.
P. Meuser: Die Ästhetik der Platte. Wohnungsbau in der Sowjetunion zwischen Stalin und
Glasnost, Berlin, 2015, S. 307-341, 379-401.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2017. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin