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Kulturtechnik be-greifen: Modelle des Antikythera-Mechanismus mit fischertechnik - Detailseite

  • Funktionen:
  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 840019
Semester SoSe 2017 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.02.2017 - 12.04.2017   
Wichtige Änderungen

Raumänderung: Bitte beachten Sie, dass das Seminar in Raum 0.07 stattfindet.

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Do. 18:00 bis 20:00 c.t. wöch 20.04.2017 bis 20.07.2017 
Einzeltermine anzeigen
Pergamonpalais - 0.07 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Seminar- und Unterrichtsraum)   findet statt     15
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Döring, Sebastian
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Zentralinstitut Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik
Inhalt
Kommentar

Im Mittelpunkt dieses Seminars steht die (Re-)Konstruktion von Modellen des Antikythera-Mechanismus’ mit den Mitteln des Baukastensystems fischertechnik. Der Antikythera-Mechanismus ist ein komplexer antiker zahnradbetriebener astronomischer und kultureller Kalender, der 1901 aus dem Wrack eines im 1. Jh. v. Chr. gesunkenen Schiffs geborgen wurde. Die Auswertungen dieses Fundes rekonfigurieren seit etwa 50 Jahren einige fundamentale Annahmen über die abendländische Geistes- und Technikgeschichte. In dieser Zeit wurden fünf Modelle erstellt (vier davon mechanisch, eins virtuell), die jeweils abhängen von den Wissenschaftsparadigmen ihrer Entstehungszeit. Welche Wissensfelder musste ein Antikenforscher 1965 beherrschen, welche 2005? Welche bildgebenden Verfahren sind wann wie wichtig für die Forschung? Womit werden zu welcher Zeit Modelle erstellt? Mit anderen Worten: Die Modelle sind Artefakte der Wissenschaftsparadigmen ihrer Zeit. Worin diese bestehen, ist wichtig für ein grundlegendes Verständnis jedes Modells.

Praxis, Theorie und Geschichte gehen in diesem Seminar wortwörtlich Hand in Hand, und auf der Methodenebene kann das Baukastensystem fischertechnik selbst als ein ›carrier‹ von Wissensgeschichte begriffen werden.

Das Seminar richtet sich an Studierende aller Fachdisziplinen, die mit Modellen oder nach modularem Baukastenprinzip Wissen organisieren. Handwerkliches Geschick ist willkommen, aber keine Einstiegsvoraussetzung.

 

Zielgruppe

Das Seminar ist Teil des interdisziplinären Studienprogramms »Vielfalt der Wissensformen«. Nähere Informationen dazu unter: https://u.hu-berlin.de/vdw

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 7 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2017 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin