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Richterschaft und Diversity - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 21811604
Semester SoSe 2017 SWS 4
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Fr. 10:00 bis 14:00 14tgl./1 Altes Palais - E14 Unter den Linden 9 (UL 9) - (Seminarraum)        
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Jäger, Kathleen
Vetters, Larissa , Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Staatsex./ 1.Jurist.Prfg.  Rechtswissenschaft Hauptfach ( POVersion: 2008 )   6 - 6 
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Universitätsverwaltung, Studienabteilung (I), Administration Qualitätspakt Lehre, bologna.lab
Inhalt
Kommentar

Findet sich die Vielfalt der Bevölkerung in der Richterschaft wieder? Ist der Gerichtssaal ein „weißer Raum“? Ist die Justiz nach Jahrzehnten der Frauenförderung tatsächlich weiblich(er) geworden? Wie also steht es um Richterschaft und Diversion? Während im anglo-amerikanischen Raum die Frage nach den Wechselwirkung zwischen gesellschaftlicher Diversität, Zusammensetzung der Richterschaft und richterlicher Entscheidungsfindung längst Gegenstand einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung sind, steckt diese Debatte in Deutschland noch in den Anfängen. Konzepte der interkulturellen Öffnung und des diversity management finden in deutschen Unternehmen und (Kommunal-)Verwaltungen zwar zunehmend Anerkennung und Anwendung. In der Justiz, sind sie bisher kaum zu finden. Es fehlen hier sowohl aktuelle und detaillierte empirische Daten zu Rekrutierungsmechanismen und Zusammensetzung der (hauptberuflichen und ehrenamtlichen) Richterschaft als auch empirische Untersuchungen zu richterlicher Entscheidungsfindung angesichts einer zunehmend pluralisierten Gesellschaft.

Das Q-Team soll diese Forschungslücken beginnen zu füllen. Es bietet Studierenden der Rechts- und Sozialwissenschaften die Gelegenheit, unter Anleitung einer Rechtswissenschaftlerin und einer Ethnologin selbst eine Forschungsfrage und ein Forschungsdesign zu entwickeln, in welchem sie unterschiedliche Methoden der empirischen Sozialforschung (Survey, Umfrage, Einzelinterviews, Fokusgruppen, teilnehmende Beobachtung, Auswertung von Sekundärquellen und statistischen Informationen) auf die gewählte Fragestellung bezogen miteinander kombinieren und anwenden.

Bemerkung

Aufgrund der spezifischen Forschungsorientierung erfolgte die Anmeldung für die Veranstaltung zum Wintersemester 2016/17 und ist nun geschlossen. Die Teilnehmenden haben bereits Vorleistungen erbracht.

Prüfung

Für Studierende der Rechtswissenschaft: im Schwerpunkt 2 im Umfang von 4 SWS (Winter und Sommer) für die mündliche Prüfung wählbar, anschließende Studienarbeit

Für BA- bzw. MA-Studierende der Gender Studies ist nach Rücksprache mit der Studienfachberaterin eine Anrechnung von bis zu vier credit points möglich.

Für Studierende anderer Fächer muss im Einzelfall eine Absprache mit dem Heimatinstitut erfolgen.

Zielgruppe

Studierende der Rechtswissenschaft im Schwerpunktstudium mit Vorkenntnissen im Bereich der Rechtssoziologie

Fortgeschrittene BA- bzw. MA-Studierende sozialwissenschaftlicher Studiengänge mit Grundkenntnissen in Methoden empirischer Sozialforschung

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2017. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin