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Das letzte Hemd hat keine Taschen. Materielle Dimensionen des Todes in der Neuzeit (ca. 1500-1800) - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 532814
Semester SoSe 2017 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Wichtige Änderungen

Während der Instandsetzungsarbeiten im Seminarraum findet das Seminar in GEO 47, Raum 4.30 statt!

Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 10:00 bis 12:00 wöch 24.04.2017 bis 17.07.2017  Pergamonpalais - 0.10 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Unterrichtsraum)   findet statt     20
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Lippok, Juliane , M.A. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Archäologie u. Kulturwiss Monobachelor ( Vertiefung: Kulturwissenschaft; POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Kernfach ( POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Kulturwissenschaft Zweitfach ( POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Zweitfach ( POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Kulturwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft
Inhalt
Kommentar
Der Umbruch vom Spätmittelalter zur Neuzeit wird, nicht zuletzt im Zuge der Reformation, von tief greifenden sozialen,  politischen,  religiösen  und  technischen  Transformationsprozessen  begleitet.  Diese  Prozesse scheinen auch eine  Veränderung der Bestattungspraktiken ausgelöst zu  haben. Seit dem  Aufschwung der Neuzeitarchäologie in den 1990er Jahren zeigte sich schnell die materielle Dimension dieses Wandels, der als Wiederaufleben der Beigabensitte umschrieben wurde.  Vor diesem Hintergrund stellt sich  die  Frage,  wie  diese Funde  zu  interpretieren  sind.  Die  Archäologie  allein  kann  diese Frage  aufgrund ihrer  Begrenzung  auf  Bodenfunde  als  primäre  Quelle  nicht  beantworten.  Doch  neben  Bodenfunden  wie Schmuck,  Devotionalien,  Kleidungsbestandteilen  und  menschlichen  Überresten,  stehen  uns  Schriftquellen wie  Bestattungsordnungen,  Leichenpredigten  und  Testamente,  Bildquellen  wie  Leichenporträts, Epitaphien und Grabsteine sowie oberirdisch erhaltene Memorialobjekte zur Verfügung. Die  übergeordnete Frage  des  Q-Teams lautet daher: Inwiefern  kann diese  materielle Kultur uns helfen  zu verstehen,  wie  die  Menschen  auf  die  vielfältigen  Umbrüche  der  Neuzeit  reagierten?  Damit  ist  die  Frage verknüpft,  inwiefern  materielle  Kultur  überhaupt  zur  Rekonstruktion  vergangener  Lebenswelten  beitragen kann.
Das Seminar umfasst einen Exkursionstag, um Einblick in die Arbeit einer Anthropologin (Dr. Bettina Jungklaus) zu erhalten.
 
Im Sinne des Forschenden Lernens führen die Teilehmenden mit Unterstützung der Dozentin (Neuzeitarchäologie) ein eigenes Forschungsprojekt durch. Sie entwickeln eigene Fragestellungen und wählen Methoden um diese zu bearbeiten. Auch Vergleiche mit aktuellen Entwicklungen sind denkbar. Die Ergebnisse werden in Form eines gemeinsamen Posters präsentiert. Als Prüfungsleistung wird die Aufbereitung des jeweiligen Ergebnisses für die Website der Arbeitsgemeinschaft Sepulkralkultur der Neuzeit anerkannt. Die Wahl des Formats ist freigestellt (Text/Bild, Video, Podcast etc.).
 
Das Q-Team richtet sich an Studierende aller Fächer, insbesodere der Kulturwisseschaft, Europäischen Ethnologie , Geschichte, Religionswissenschaft und Kunstgeschichte. Empfohlen sind erste Erfahrugen in wissenschaftlicher Recherche und dem Umgang mit verschiedenen Quellen. Ein ausgeprägtes Interesse an materieller Kultur und die Breitschaft zu kreativer, transdidziplinärer Zusammenarbeit sind wünschenswert. Auch Masterstudierede sind teihlnahmeberechtigt. Bei Fragen organisatorischer oder inhaltlicher Art können Sie gerne Kontakt mit der Dozentin aufnehmen.
Literatur
(wird im Moment aktualisiert)
Bemerkung

Interessenten werden gebeten, sich unter lippokju@hu-berlin.de anzumelden.

Prüfung

multimediale Präsentation

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2017. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin