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Liebe als Krankheit: Poetische und Medizinische Perspektiven - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5270058
Semester SoSe 2017 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Wichtige Änderungen

!Die Lehrveranstaltung entfällt in diesem Semester!

Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 12:00 bis 14:00 c.t. wöch Universitäts-Hauptgebäude - 3059 Unter den Linden 6 (UL 6) - (Unterrichtsraum)   fällt aus    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Thumiger, Chiara , PD Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Promotion  Gräzistik Hauptfach ( POVersion: 2000 )     -  
Master of Arts  Gräzistik Hauptfach ( POVersion: 2007 )   1 - 3 
Programmstudium-o.Abschl.  Griechisch Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Griechisch Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Master of Arts  Klassische Philologie Hauptfach ( POVersion: 2007 )   1 - 3 
Master of Arts  Klassische Philologie Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   1 - 3 
Programmstud.-o.Ab.Prom.  Klassische Philologie Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Programmstudium-o.Abschl.  Latein Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Klassische Philologie
Inhalt
Kommentar

In diesem Seminar werden wir verschiedene griechische und lateinische Quellen analysieren, die das Thema Liebe und Krankheit behandeln. Wir werden dabei die literaturgeschichtliche Entwicklung von poetischen Modellen verfolgen, beginnend bei Sapphos bekannter Beschreibung von Liebessymptomen und deren Rezeption und Bearbeitung von anderen Autoren. Daneben werden wir auch die relevanten medizinischen Ansätze zum Thema untersuchen: Welche Ähnlichkeiten zwischen Liebe und psychischer Störung wurden erkannt? Welche Ursachen wurden angesetzt? Welche Therapien und welche bekannten klinischen Fälle gab es? Wir werden uns in diesem Zusammenhang mit Texten der archaischen griechischen Dichtung (Homer, Lyrik), der hellenistischen Dichtung (Theokrit, Apollonios Rhodios) sowie mit literarischen Quellen der ersten Jahrhunderte unserer Zeitrechnung beschäftigen (insbesondere mit Vergil, der römischen Elegie und dem spätantiken Epyllion Aegritudo Perdiccae), aber auch philosophische (Platon, Aristoteles, Lukrez) und medizinische Texte (Galen, Aretaios, Caelius Aurelianus und andere medizinische Autoren der römisch-griechischen Tradition) lesen und kommentieren.

Allgemeine bibliografische Empfehlungen: D.W. AMUNDSEN, Romanticising the ancient medical profession: The characterisation of the Physician in the Graeco-Roman World, BHM 48 (1974), 328-337. D. BEECHER / M. CIAVOLELLA (eds.), J. Ferrand. A treatise on Lovesickness. Syracuse University Press 1990, 3–202 (Introduction). L. MCNAMARA, Hippocratic and non-Hippocratic Approaches to Lovesickness, in: L. DEAN-JONES / R. M. ROSEN (ed.), Ancient Concepts of the Hippocratic. Leiden/Boston 2016, 308–27. E. SANDERS / C. THUMIGER / C. CAREY / N. J. LOWE (eds.), Erôs in Ancient Greece, Oxford 2013 (darin v.a. die Beiträge von THUMIGER, 27–40 u. ROSEN, 111–128). P. TOOHEY, Love, lovesickness and melancholia, ICS 17 (1992), 265–86. P. TOOHEY, Melancholy, Love, and Time: Boundaries of the Self in Ancient Literature, Ann Arbor 2004.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2017. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin