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Aristoteles über die Ursprünge des Lebens und die Entwicklung von Seele und Körper / Aristotle on the Origins of Life and on the Development of Soul and Body - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Proseminar Veranstaltungsnummer 51018
Semester SoSe 2017 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mi. 14:00 bis 16:00 wöch von 19.04.2017  Universitäts-Hauptgebäude - 3053 Unter den Linden 6 (UL 6) - (Unterrichtsraum) van der Eijk findet statt     1000
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
van der Eijk, Philip, Professor, Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Philosophie
Inhalt
Kommentar

Aristoteles gilt als der erste Philosoph, der systematisch und theoretisch über die Frage nach dem Ursprung und dem Wesen des Lebens nachgedacht hat. Was heißt Leben, wie kommt es zustande? Welche Formen und Niveaus von Leben lassen sich unterscheiden? Wie muss man die Fortpflanzung verstehen? Welche Faktoren bestimmen die Art und das Geschlecht des neuen Lebewesens und ob es seiner Mutter oder seinem Vater gleicht? Und welche Faktoren beeinflussen die weitere Entwicklung der Seele und des Körpers eines Lebewesens, sein Wachstum, seine Gesundheit und Lebenslänge? – Bei der Beantwortung dieser Fragen benutzt Aristoteles nachdrücklich Begriffe aus seiner Metaphysik wie Stoff und Form, Potentialität und Aktualität und seine Lehre der vier Ursachen, um das Phänomen des Lebens zu durchgründen. Gleichzeitig war Aristoteles aber auch Naturforscher, der aus einer großen Sammlung empirischer Beobachtungen schöpfte und der bunten Vielfalt der biologischen Realität gerecht werden wollte. Die Fortpflanzung der Bienen und der Pflanzen interessiert ihn nicht weniger als die Tatsache, dass ‘ein Mensch einen Menschen zeugt’. Auch berücksichtigt und überprüft er die Ansichten von Bauern und Fischern und die Vorstellungen von Ärzten seiner Zeit. In diesem Seminar werden wir ausgewählte Kapitel aus Aristoteles’ Schriften über die Fortpflanzung, über die Seele und aus seinen kleineren naturwissenschaftlichen Schriften (in Übersetzung) auf ihre Benutzung theoretischer und empirischer Elemente hin durcharbeiten und sehen, wie erstaunlich aktuell die Ansichten des Aristoteles immer wieder sind.

Literatur

Aristoteles, Über die Seele, übers. Klaus Corcilius, Reclam, 2017

Aristoteles. Fünf Bücher von der Zeugung und Entwicklung der Tiere, übers. H. Aubert, F. Wimmer (Nachdruck Beck, München 2014), oder

Aristotle. On the Generation of Animals, übers. A. Peck, Loeb Classical Library, 1942

Aristoteles, Kleine naturwissenschaftliche Schriften, Übers. K. Dönt, Reclam, 2010

Henry, «Generation of Animals», in G. ANAGNOSTOPOULOS (ed.), A Companion to Aristotle, Wiley-Blackwell, Oxford, pp. 368-383

Falcon, D. Lefèvre (eds.) Aristotle: On Generation of Animals, Cambridge 2017

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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2017. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
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