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Macht das Internet doof? Kommunikationsanalyse unterschiedlicher Epochen: Historisch, zeithistorisch und aktuell - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 51725
Semester SoSe 2009 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Fr. 12:00 bis 14:00 wöch 24.04.2009 bis 17.07.2009  Institutsgebäude - 211 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Steckmeister, Gabriele, Professor, Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Beifach ( POVersion: 2005 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Beifach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( POVersion: 2005 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( POVersion: 2005 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( POVersion: 2007 )   -  
Magister  Europäische Ethnologie ( POVersion: Provisorium )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

E-Mail Fluten und grenzenlose Online-Informationen: Der Kommunikationswahn im Netz hat verhaltensauffällige und hochnervöse Individuen hervorgerufen, die immer mehr erfahren und immer weniger wissen (Der Spiegel, 11.08.08).

Damit stellt sich die Frage: „Macht das Internet doof?“ Das Paradoxon liegt in beiden Polen: Nie zuvor in der Geschichte gab es mehr Informationsmöglichkeiten, auf die Menschen rund um die Uhr Zugriff zu Wissen, Kommunikation hatten. Wer braucht noch ein Gedächtnis und direkte Kommunikation, wo es doch Google gibt? (Fachblatt Wired).

Für die Gegenwart gibt es zwei Positionen, das Internet bringt

- mehr Kreativität und Originalität, Unterlage zum intellektuellen Nachdenken

- Dummheit, Verblödung und Nichtkommunikation.

Mit Sicherheit beginnen wir nicht 3300 v.u.Z., bei den Sumerern, die Strichzeichen schon als Kommunikationsmittel genutzt haben, auch nicht bei der Papyrusstaude (2500 v.u.Z.).

Interessant wird die Analyse zur kulturellen und gesellschaftspolitischen Analyse seit Gutenberg 1450 (Kupfermatrize zur massenhaften Herstellung maßgerechter Einzelhefte).

Wir gehen dann in die Chronologie der Medien/ Kommunikation vor.

Wir diskutieren im Seminar diese und andere aktuelle Fragen zum Thema.

Wir werden – je nach Interesse der Teilnehmer und Teilnehmerinnen - die Kommunikations-strukturen im 16. - 20. Jahrhundert im kulturellen und gesellschaftspolitischen Kontext analysieren.

Literatur

Kunczik, Michael / Zipfel, Astrid, 2001: Publizistik, Köln

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2009. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin