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Martin Luthers politische Theorie - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar/Proseminar Veranstaltungsnummer 53064
Semester SoSe 2017 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Di. 16:00 bis 18:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - K12b Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Übungsräume)   findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Cavuldak, Ahmet , Dr. phil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Science  Sozialwissenschaften Beifach ( POVersion: 2011 )   -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Beifach ( POVersion: 2011 )   -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Monobachelor ( POVersion: 2011 )   3/5  -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Programmstudium-o.Abschl.  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Zweitfach ( POVersion: 2011 )   3/5  -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Theorie der Politik
Inhalt
Kommentar

Martin Luther (1483-1546) gehört zweifelsohne zu den großen und wirkmächtigsten Denkern an der Schwelle zur Neuzeit. Der Reformator war in erster Linie besorgt um das Seelenheil der Menschen, musste sich aber früher oder später auch mit der politischen Herrschaft ins Benehmen setzen. Das politische Denken ist denn auch integraler Bestandteil der Theologie Luthers; dies zeigt sich nicht zuletzt in seiner bedeutenden Schrift „Von weltlicher Obrigkeit, wie weit man ihr Gehorsam schuldig sei“ aus dem Jahr 1523, in der er zwischen einem weltlichen und einem geistlichen Reich bzw. Regiment unterscheidet und beide durch eine komplementäre Arbeitsteilung einander zuordnet. 

Ende Oktober 2017 jährt sich zum 500. Mal der weltgeschichtlich folgenreiche Thesenanschlag Luthers gegen den Ablasshandel der katholischen Kirche, der den Beginn der Reformation markiert. Dieses Jubiläum wird in Deutschland und darüber hinaus feierlich begangen. Zu diesem Anlass soll Luthers politische Theorie anhand seiner Schriften rekonstruiert und in den historischen Kontext seiner Entstehung und Wirksamkeit eingebettet werden, bevor die unterschiedlichen Lesarten und die Rezeptionsgeschichte thematisiert werden. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit sollen stehen: Luthers Zwei-Reiche-Lehre, sein Verständnis von Freiheit und Wahrheit, seine Haltung zum Widerstandsrecht und dem Bauernkrieg und seine Sicht auf Judentum und Islam.

 

Literatur

- Kaufmann, Thomas, 2016: Geschichte der Reformation in Deutschland, Berlin, Suhrkamp.

- Leonhardt, Rochus/Scheliha, Arnulf von (Hg.), 2015: Hier stehe ich. Ich kann nicht anders.

Zu Martin Luthers Staatsverständnis, Baden-Baden, Nomos. 

- Luther, Martin, 1982: Ausgewählte Schriften, Hrsg. von Karin Bornkamm und Gerhard Ebeling, Frankfurt am Main, Insel, 5 Bände.

- Münkler, Herfried, 1993: Politisches Denken in der Zeit der Reformation, in: Fetscher, Iring/Münkler, Herfried: Pipers Handbuch der politischen Ideen, Bd. 2: Mittelalter: Von den Anfängen des Islams bis zur Reformation, S. 615-683.

- Schilling, Heinz, 2012: Martin Luther. Rebell in einer Zeit des Umbruchs, München, Beck.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2017. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
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