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Die Ko-Produktion von Musik, Technik und Kultur - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53122
Semester SoSe 2017 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Do. 14:00 bis 16:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 001 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum)   findet statt     35
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Gauch, Stephan , Dr. rer. oec. verantwortlich
Simons, Arno , Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2011 )     -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Wissenschaftssoziologie und Evaluationsforschung (J) (S)
Inhalt
Kommentar

Am Beispiel von Synthesizer-, Sample- und Scratchmusik beschäftigen wir uns in diesem Seminar mit der soziotechnischen Ko-Produktion von Musik, Technik und Kultur. Besonderes Augenmerk legen wir auf Prozesse kreativen Experimentierens. Spielerisches Umdeuten der Funktionsweise von Technik, wie zum Beispiel die manuelle Bewegung des Plattentellers beim Scratchen, erschließt neue Möglichkeitsräume für Musikschaffende. Bisweilen entstehen um solche sozio-technischen Innovationen herum ganz neue Musikkulturen. Wenn Musikschaffende beginnen ihre Instrumente zu „hacken“ verschieben sich zudem die Grenzen zwischen Musikproduktion, -konsumption und Instrumentenbau. Im Zeitalter der Digitalisierung bilden sich online und offline vernetze Gemeinschaften von „Musiktechnik-Prosumenten“, die sich über ihre Erfahrungen im Herstellen von Musik und der dafür benötigten Technik austauschen, diese Erfahrungen theoretisieren und in Kooperation mit professionellen Technikherstellern neue Musikökonomien schaffen. Diese Dynamiken beleuchten wir analytisch mit Zugängen der konstruktivistischen Wissenschafts-, Technik- und Innovationsforschung und methodisch durch projektförmige Diskursanalysen und Expert*inneninterviews. Da die Dozenten zudem selbst als Musikschaffende tätig sind und ihre Musiktechnik im Seminar präsentieren werden, besteht sogar die Möglichkeit, dass wir kreatives Experimentieren direkt am Gegenstand gemeinsam ausprobieren.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2017. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin