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Einführung in die Wissenschaftspolitik - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53132
Semester SoSe 2017 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch-englisch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mi. 12:00 bis 14:00 wöch Institutsgebäude - 001 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum)   findet statt     35
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Flink, Tim , Dr. phil. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2011 )     -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Wissenschaftssoziologie und Evaluationsforschung (J) (S)
Inhalt
Kommentar

Die Einführung in die Wissenschaftspolitik setzt sich mit Grundfragen gesellschaftlicher und politischer Steuerung der Wissenschaft auseinander. Kann auf die Inhalte und Strukturprinzipien wissenschaftlicher Wissensproduktion bezogen überhaupt eine Steuerung erfolgen? Weshalb wird überhaupt die Freiheit der Forschung gefordert? Weshalb wird Wissenschaftspolitik gerne als (institutionelle) Rand- oder Kontextsteuerung beschrieben und wie funktioniert diese Steuerung? Im Fokus der Einführung stehen steuerungstheoretische Konzepte, wie alte und neue Gesellschaftsverträge, systemtheoretische bzw. kybernetische Modelle der Selbstorganisation und Innovationsmodelle, durch die das Verhältnis von Wissenschaft und Politik entlang von Wertigkeiten (z.B. Freiheit, Wahrheit, Nützlichkeit) diskutiert wird. Konkretisiert werden diese Konzepte anhand von Beispielen (Evaluationen, Förderverfahren). In einem weiteren Teil des Seminars steht die Frage der wissenschaftlichen Politikberatung im Zentrum. Wie können Wissenschaftler Politik beraten, gibt es einen trade-off zwischen wissenschaftlicher Unabhängigkeit und Einfluss, und wie empfänglich ist Politik überhaupt für wissenschaftliche Beratung?

Das Seminar wird dringend für Studierende im 1. oder 2. Semester des Masterstudiengangs Wissenschaftsforschung empfohlen, da es das wissenschaftspolitische Grundverständnis schult und Grundbegriffe inkl. ihrer dahinter stehenden Theorien erklärt; ca. 50 Prozent der Literatur ist englischsprachig.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2017. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
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