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Handlungstheorien im Wandel - 'Kreatives Handeln' und Praxistheorie im Spiegel der ethnographischen Forschung - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 51706
Semester SoSe 2009 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Do. 16:00 bis 18:00 wöch 23.04.2009 bis 16.07.2009 
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 211 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Bogusz, Tanja, Professor, Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Beifach ( POVersion: 2005 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Beifach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( POVersion: 2005 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( POVersion: 2005 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( POVersion: 2007 )   -  
Magister  Europäische Ethnologie ( POVersion: Provisorium )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

Die Disziplinengeschichten der Europäischen Ethnologie und der Soziologie sind eng miteinander verwoben, konkurrieren jedoch auch miteinander. Dies wird besonders deutlich entlang der für beide Fachgebiete zentrale Frage, wie soziale Akteure ihr Handeln bestimmen und inwiefern ihr Handeln sozial determiniert ist. Die beiden soziologischen Theorien einerseits des „kreativen Handelns“ und der strukturbetonteren Praxistheorie nach Pierre Bourdieu sollen in Hinblick auf ihre Bedeutung für das Forschungsinteresse der Europäischen Ethnologie diskutiert werden. Welche Bedeutung hat die anthropologische Grundannahme, derzufolge der Mensch kreativ handelt, für das wissenschaftliche Erkenntnisinteresse der Europäischen Ethnologie? Welches gesellschaftskritische Potenzial ist mit  dieser Grundannahme verbunden? Und wie kann die ethnographische (Feld-)Studie des menschlichen Handelns dazu beitragen, kreatives Handeln wissenschaftlich zu systematisieren?

Literatur

Bourdieu, Pierre (1976): Entwurf einer Theorie der Praxis auf der ethnologischen Grundlage der kabylischen Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp
Bourdieu, Pierre (1998): Verstehen. In ders.: Das Elend der Welt. Zeugnisse und Diagnosen alltäglichen Leidens an der Gesellschaft. Konstanz: UVK Verlag, Seitenangabe folgt

Chiva, Isac (1987): Deutsche Volkskunde – Französische Ethnologie – Zwei Standortbestimmungen. Frankfurt am Main: Campus

Dammann, Rüdiger (1991): Die dialogische Praxis in der Feldforschung. Der ethnographische Blick als Paradigma der Erkenntnisgewinnung. Frankfurt am Main / New York
Hörning, Karl H. / Reuter, Julia  (Hg.) (2004): Doing Culture. Neue Positionen im Verhältnis von Kultur und sozialer Praxis. Bielefeld: Transcript

Jahoda, Marie / Lasarsfeld, Paul / Zeisel, Hans (1975): Die Arbeitslosen von Marienthal. Ein soziographischer Versuch. Frankfurt am Main
Joas, Hans (1996) : Die Kreativität des Handelns. Frankfurt am Main: Suhrkamp

Reckwitz, Andreas (2003): Grundelemente einer Theorie sozialer Praktiken: Eine sozialtheoretische Perspektive. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 32, H. 4, 2003, S. 282-301.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2009. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
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