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Wie man die Geschichte schreiben soll - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5270014
Semester SoSe 2017 SWS 2
Rhythmus jedes 2. Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 16:00 bis 18:00 c.t. wöch von 24.04.2017 
Einzeltermine anzeigen
Universitäts-Hauptgebäude - 3053 Unter den Linden 6 (UL 6) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Lo Presti, Roberto , PD Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Griechisch Kernfach ( POVersion: 2004 )   5 - 6 
Bachelor of Arts  Griechisch Kernfach ( POVersion: 2006 )   5 - 6 
Bachelor of Arts  Griechisch Kernfach ( POVersion: 2008 )   5 - 6 
Bachelor of Arts  Griechisch Kernfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2014 )   5 - 6 
Bachelor of Arts  Griechisch Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   5 - 6 
Bachelor of Arts  Griechisch Kernfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   5 - 6 
Programmstudium-o.Abschl.  Griechisch Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Klassische Philologie
Inhalt
Kommentar

Was ist Geschichtsschreibung und wie soll man Geschichte schreiben? Worauf soll Geschichtsschreibung zielen, was soll sie beachten, welche Geisteshaltung zu den „Fakten“ und zur „Wahrheit“ soll der Geschichtsschreiber einnehmen? Und: Gibt es tatsächlich solch ein Ding wie eine „historische Wahrheit“ und in welchem Verhältnis stehen Objektivität und Subjektivität sowie auch Bekanntes und Unbekanntes zueinander, wenn es darum geht von der Ebene der Sammlung und Rekonstruktion der Fakten zur Ebene der Erzählung überzugehen? Diesen Fragen, die schon in der Antike sowie auch in unserer Zeit von entscheidender Bedeutung für die Bestimmung des Nutzens und des Wissenschaftlichkeitsgrades der Geschichtsschreibung sind, ist dieses Seminar gewidmet. Ausgangspunkt unserer Betrachtungen werden folgende Texte sein: (1) exemplarische Proömien zu historiographischen Werken der Antike (Herodot, Thukydides; Xenophon); (2) Lukians Werk „Wie man die Geschichte schreiben soll“; (3) Paul Veynes Werke „Geschichtsschreibung - Und was sie nicht ist“ und „Die Originalität des Unbekannten: Für eine andere Geschichtsschreibung”.

Literatur: Textauswahl aus Herodot, Thukydides, Xenophon (wird am Anfang des Seminars verteilt); Lukian, Wie man Geschichte schreiben soll, hrsg. und übers. von Helene Homeyer, München 1965; R. Porod, Lukians Schrift "Wie man Geschichte schreiben soll": Kommentar und Interpretation, Wien 2013; A. Free, Geschichtsschreibung als Paideia: Lukians Schrift 'Wie man Geschichte schreiben soll' in der Bildungskultur des 2. Jahrhunderts n. Chr., München 2015; P. Veyne, Geschichtsschreibung - Und was sie nicht ist, Berlin 1990; P. Veyne, Die Originalität des Unbekannten: Für eine andere Geschichtsschreibung, Frankfurt am Main, 1988.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2017. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin