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Die gesellschaftliche Konstruktion der Verschwörung - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Q-Tutorium Veranstaltungsnummer 532876
Semester WiSe 2016/17 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 16:00 bis 18:00 wöch 20.10.2016 bis 16.02.2017  Institutsgebäude - 0.02 Sophienstraße 22-22a (SO 22) - (Unterrichtsraum)   findet statt     20
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Buchmayr, Florian verantwortlich
Köhler, Jonas verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Archäologie u. Kulturwiss Monobachelor ( Vertiefung: Kulturwissenschaft; POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Beifach ( POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Science  Kulturwissenschaft Beifach ( POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Kernfach ( POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Zweitfach ( POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Science  Kulturwissenschaft Zweitfach ( POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Kulturwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

In den letzten Jahren finden Verschwörungstheorien zunehmend Verbreitung. Doch der Brisanz und schier undurchschaubaren Heterogenität dieses Phänomens steht immer noch ein Mangel an wissenschaftlicher Auseinandersetzung gegenüber. Denn lange Zeit wurden Verschwörungstheoretiker_innen und ihre Theorien pathologisiert. Konspiratorische Denkmuster wurden als individuelle psychologische Störungen beschrieben und nicht als soziale Gegebenheiten und Wissensformen, welche in gesellschaftliche Wissensbestände und Praktiken bestimmter sozialer Gruppen eingebettet sind. Im Zuge gesellschaftlicher Kämpfe und Aushandlungsprozesse werden die Grenzen zwischen legitimen und illegitimen Wissensbeständen immer wieder von Neuem verhandelt und erst innerhalb dieser diskursanalytischen Perspektive lassen sich viele theoretische wie empirische Fragestellungen formulieren.

Im Rahmen des Q-Tutoriums setzen wir uns zunächst mit den historischen Ursprüngen von Verschwörungstheorien auseinander, theoretisieren diese als heterodoxe (das heißt als abweichende) Wissensbestände, um sie anschließend gemeinsam empirisch zu erforschen. Es soll dabei nicht darum gehen Verschwörungstheorien zu verharmlosen, sondern darum sie als Phänomene zu verstehen, die nur in Relation zur gesamtgesellschaftlichen Wissensproduktion verstanden werden können. Das Q-Tutorium richtet sich an Bachelorstudierende geistes-, medien-, kultur- und sozialwissenschaftlicher Fächer mit Interesse am empirischen Forschen. Die konkreten Forschungsprojekte können dabei je nach disziplinären Schwerpunkten und persönlichen Vorlieben gewählt werden.

Bemerkung

Bei weiteren Fragen bitte eine E-Mail schreiben an: jonas.koehler@culture.hu-berlin.de.

Prüfung

Hausarbeit

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2016/17. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin