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Kriegstheorien - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53119
Semester WiSe 2016/17 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mi. 14:00 bis 16:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 205 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum)   findet statt     1000
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Wassermann, Felix, Professor, Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2011 )   -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Was ist „Krieg“? Woraus entsteht er? Wie kann er verhindert, begrenzt oder beendet, wie kann er geführt werden? Welche Typen des Krieges lassen sich unterscheiden, und wie laufen sie ab? In welchem Verhältnis steht der Krieg zur Gesellschaft und Politik? Fragen wie diese bilden den Gegenstand von Kriegstheorien, die in der Geschichte des politischen Denkens seit jeher einen zentralen Platz einnehmen. Wir wollen in dem Seminar ausgewählte Stationen und Positionen der politischen Ideengeschichte des Krieges aufsuchen, um unterschiedliche Arten und Weisen kennenzulernen, diese Fragen zu stellen und zu beantworten. Hierzu lesen wir wirkmächtige kriegstheoretische Texte von der Antike bis ins 20. Jahrhundert, so etwa von Sunzi, Thukydides, Niccolò Machiavelli, Thomas Hobbes, Antoine-Henri Jomini, Carl von Clausewitz, Mahatma Gandhi und Mao Zedong. Vor deren Hintergrund fragen wir schließlich mit Blick auf das jüngere Kriegsgeschehen, ob die „asymmetrischen“ bzw. „hybriden“ Kriege des 21. Jahrhunderts noch mit dem überlieferten Begriffsinstrumentarium der klassischen Kriegstheorie beschrieben werden können. Oder bedarf es zu ihrer analytischen Erfassung neuer Kategorien und Begriffe? Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Seminars wird erwartet, dass sie sich über die allgemeine Seminarlektüre hinaus umfassend mit einer Kriegstheorie vertraut machen und diese im Rahmen eines Vertiefungsreferates vorstellen.

Literatur

Dietrich Beyrau, Michael Hochgeschwender und Dieter Langewiesche (Hrsg.): Formen des Krieges. Von der Antike bis zur Gegenwart. (Krieg in der Geschichte; 37). Paderborn 2007: Schöningh.

Carl von Clausewitz: Vom Kriege, hinterlassenes Werk. Ungekürzter Text, 3. Aufl. München 2002: Ullstein.

Anna Geis (Hrsg.): Den Krieg überdenken. Kriegsbegriffe und Kriegstheorien in der Kontroverse. Baden-Baden 2006: Nomos.

Werner Hahlweg: Lehrmeister des Kleinen Krieges. Von Clausewitz bis Mao Tsetung und (Che) Guevara. (Beiträge zur Wehrforschung; XVIII/XIX). Darmstadt 1969: Wehr und Wissen.

Beatrice Heuser: Den Krieg denken. Die Entwicklung der Strategie seit der Antike. Paderborn 2010: Schöningh.

Thomas Jäger und Rasmus Beckmann (Hrsg.): Handbuch Kriegstheorien. Wiesbaden 2011: Verlag für Sozialwissenschaften.

Ulrike Kleemeier: Grundfragen einer philosophischen Theorie des Krieges: Platon, Hobbes, Clausewitz. (Politische Ideen; 16). Berlin 2002: Akademie-Verlag.

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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2016/17. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
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