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Space Identity: Kulturelle Identität definieren, visualisieren und ausstellen - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 84004ü
Semester SoSe 2016 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link https://moodle.hu-berlin.de/course/view.php?id=69153
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Weitere Links Informationen für Studierende und Modulbeschreibung
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Wichtige Änderungen

Die Lehrveranstaltungen von Prof. Dr. Alexandra von Stosch beginnen aus Krankheitsgründen in der 2. Semesterwoche.

Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Fr. 12:00 bis 14:00 c.t. wöch 22.04.2016 bis 22.07.2016  Institutsgebäude - 0203 Hausvogteiplatz 5-7 (HV 5) - (Unterrichtsraum)   findet statt     15
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
von Stosch, Alexandra, Professor, Dr. phil.
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Zentralinstitut Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik
Inhalt
Kommentar

Angesichts des weitweiten Booms an öffentlichen und privaten Museums- und Ausstellungsorten stellt sich die Frage nach deren Voraussetzungen, den kontextuellen Bedingungen und der damit verbundenen Agenda. Wir befragen hierzu Museumsdirektor_innen, Privatsammler_innen, Kritiker_innen und Architekt_innen (Oral History). Wie der Direktor des Frankfurter Städelmuseums, Hans Hollein, im März 2016 in einem Interview der Kunstzeitung erklärte, sind öffentliche Museen längst nicht mehr nur reine Bewahrer und Aussteller von Kunst und historischem Kulturgut; ihr Vermittlungsauftrag hat sich von dem pädagogisch-didaktischen Feld zu einem politisch-sozialen Radius stark erweitert. Hinzu kommen die repräsentativen neuen Privatmuseen, die angesichts fehlender öffentlicher Mittel zunehmend deren Bildungsauftrag übernehmen. Was bedeutet dies für die Kultur- und Wertevermittlung? Und wie unterscheiden sich die gigantischen Museumsprojekte in Asien, im Nahen Osten, in Afrika, in Osteuropa von denen im Westen und in den USA/Südamerika? Wie verhält sich das Konzept »Museum«, das in der Tradition der westlichen Aufklärung gründet, in anderen Kulturkreisen? Wie tragen diese kulturellen Räume zur Prägung einer kulturellen Identität bei? Und wie geht man wiederum im Westen mit dem postkolonialen Erbe um? Stichwort: Humboldtforum. In diesem Seminar soll in einer kulturell-topographische Analyse von ausgewählten neuen nationalen und internationalen Museumsbauten und -projekten, von deren Architektur und dem kulturell-sozialen Programm eine Annäherung an die Rolle des Museums des 21. Jahrhunderts erarbeitet werden. (mit Experten-Interviews und Exkursionen)

Bemerkung

Im Seminar können insgesamt 3 Leistungspunkte erworben werden.

Zielgruppe

Das Seminar ist Teil des interdisziplinären Studienprogramms »Vielfalt der Wissensformen« und wird im Modul 1 angeboten. Nähere Informationen dazu unter: https://u.hu-berlin.de/vdw

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2016. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin