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Topos Berlin: Codierung und Überschreibung von Orten – eine Spurensuche - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 84003ü
Semester SoSe 2016 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link https://moodle.hu-berlin.de/course/view.php?id=69152
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Weitere Links Informationen für Studierende und Modulbeschreibung
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Wichtige Änderungen

Die Lehrveranstaltungen von Prof. Dr. Alexandra von Stosch beginnen aus Krankheitsgründen in der 2. Semesterwoche.

Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Fr. 10:00 bis 12:00 c.t. wöch 22.04.2016 bis 22.07.2016  Institutsgebäude - 0203 Hausvogteiplatz 5-7 (HV 5) - (Unterrichtsraum)   findet statt     15
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
von Stosch, Alexandra, Professor, Dr. phil.
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Zentralinstitut Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik
Inhalt
Kommentar

Die deutsche Hauptstadt ist ein besonderer Ort historischer Schichten. Das Seminar setzt sich zum Ziel, ausgewählten Spuren seit der Aufklärung nachzugehen und die sozio-kulturellen Bedingungen von Überschreibungen und Neucodierungen sowie die Rolle der Unesco-Praxis kritisch zu prüfen. Hier sprechen wir direkt mit den wichtigsten Gestalter_innen von neuen Topographien in Berlin (Oral History), Architekt_innen, Entwickler_innen, Restaurator_innen und anderen Expert_innen. Wie geht man mit dem Erbe um? Gelingt es, Orte und ihre Geschichte umzuwidmen? Gerichtsgebäude der Nazizeit werden exklusive Wohngebäude, ein Frauengefängnis der Gestapo wird ein Hotel, ein Bunker aus den 1930er Jahren ein Privatmuseum. Und hier sind Beispiele aus neuerer Zeit: Eine ehemalige Fahrbereitschaft der DDR wird privates Kulturzentrum, die DDR-Staatsbank ist nun ein Luxushotel. Oft schichten sich mehrere Epochen übereinander: Ein Kaufhaus unter jüdischer Leitung wird Zentrale der Hitlerjugend, wird SED-Politbüro-Zentrale, wird exklusiver Privatclub. Und wie restauriert man verschiedene historische Schichten eines architektonischen Denkmals? Neues Museum, Nationalgalerie, Bauhaus-Archiv, Palast der Republik/Schloss: Welche Anforderungen bilden historische Gebäude und solche der uns näheren Moderne? Welche Botschaft vermittelt man, indem man was und wie erhält? Historische Schwerpunkte dieses Seminars bilden das Berlin der Aufklärung, Berlin zur Schinkel-Zeit, das Berliner Bauhaus, das jüdische Berlin, Berlin zur Nazi-Zeit und im Kalten Krieg.

Gemeinsam werden Vorlagen für eine mögliche »Zeitfenster-App« erarbeitet. Wir werden Methoden der Interviewführung trainieren und mit Expert_innen und Zeitzeug_innen erproben sowie Exkursionen durchführen (z.B. mit dem Berliner Büro von Chipperfield, Expert_innen für Restaurierungen, GrüntuchErnst Architekten, Bauhaus Archiv, Stadtmuseum, Deutsches Historisches Museum, ehem. Krematorium Wedding, etc.)

Bemerkung

Im Seminar können insgesamt 3 Leistungspunkte erworben werden.

Zielgruppe

Das Seminar ist Teil des interdisziplinären Studienprogramms »Vielfalt der Wissensformen« und wird im Modul 1 angeboten. Nähere Informationen dazu unter: https://u.hu-berlin.de/vdw

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2016. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin