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Arbeit in Afrika im Spiegel des NS-Kolonialrevisionismus - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53772
Semester SoSe 2016 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 10:00 bis 16:00 Einzel am 23.06.2016     findet statt     30
Fr. 12:00 bis 14:00 Einzel am 22.04.2016 Institutsgebäude - 0303a Hausvogteiplatz 5-7 (HV 5) - (Büroräume allgemein)   findet statt     30
Fr. 10:00 bis 16:00 Einzel am 27.05.2016     findet statt     30
Fr. 10:00 bis 16:00 Einzel am 24.06.2016     findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Stubenvoll, Kerstin
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Afrikawissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   3+2  1 -  
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Monobachelor ( POVersion: 2009 )   4+2  3 -  
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   3+4  3 -  
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Zweitfach ( POVersion: 2009 )   4+2  3 -  
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   3+4  3 -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften
Inhalt
Kommentar

'England als Sklavenhändler und Sklavenhalter', 'Frankreich gegen die Zivilisation' – unter solchen und ähnlichen Titeln beschäftigten sich um das Jahr 1940 eine ganze Reihe deutscher Publikationen mit europäischen Arbeitsregimen in Afrika. Die Analyse und Kritik der Verhältnisse in ehemaligen deutschen Kolonien wie Kamerun, deren Verwaltung nach dem Ersten Weltkrieg auf die Mandatsmächte Frankreich und Großbritannien übertragen worden war, gingen im Kontext revisionistischer Argumentation mit nationalsozialistischen Vorstellungen der Neuordnung kolonialer Arbeitsverhältnisse einher. Auch internationale Arbeitsstandards spielten vor dem Hintergrund europäischer Kolonialkonkurrenzen eine Rolle.

Im Seminar wird im Rahmen des forschenden Lernens Gelegenheit gegeben, Planungen und Diskurse des NS-Kolonialrevisionismus im Spannungsfeld von rechtlicher Normierung und ausbeuterischer Praxis zu verorten und Teilaspekte anhand von Archivquellen, Rechtstexten oder weiteren Materialien eigenständig kritisch zu bearbeiten. Die Ergebnisse sollen an historischen wie erinnerungspolitischen Schnittstellen zwischen nationalsozialistischer und kolonialer deutscher Vergangenheit situiert werden.
Das Seminar wird als Q-Team des bologna.lab durchgeführt, dessen Ergebnisse publiziert und/oder einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden sollen.

Bemerkung

Q-Team/Seminar

Der 2. Termin findet im Bundesarchiv (Lichterfelde/Ost) statt.

Genaue Terminabsprachen auf dem ersten Treffen (22.04.)

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2016. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
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