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Nietzsches Wissenschaftsphilosophie / Nietzsche's Philosophy of Science - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung Veranstaltungsnummer 51010
Semester SoSe 2016 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Do. 18:00 bis 20:00 wöch von 21.04.2016 
Einzeltermine anzeigen
Universitätsgebäude am Hegelplatz - 1.406 Dorotheenstraße 24 (DOR 24) - (Seminar- und Unterrichtsraum) Babich findet statt     1000
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Babich, Babette, Professor, Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät I, Institut für Philosophie
Inhalt
Kommentar

Untersucht wird die Wissenschaftsphilosophie Nietzsches; es geht um das Wesen der Wissenschaft unter dem Blickwinkel der Kunst. In Übereinstimmung mit Nietzsches eigener Zusammenfassung soll auch hinterfragt werden, wie die ehemals sogenannte Wissenschaftstheorie
bzw. Wissenschaftsphilosophie gegenwärtig in ihrer fast ausschließlich analytischen Selbstbeschränkung betrieben wird. Letztlich wird Nietzsches Philosophie der Wissenschaft als eine
Philosophie von Kunst (im Sinne von Kunstfertigkeit und Technik, aber auch von Kultur und Kreativität) und Leben entwickelt. Indem er Kants Epistemologie sowie seine Wissenschaftsphilosophien radikalisiert, exponiert Nietzsche die Frage der Wissenschaft in kritischem Sinn: Er bringt die Ressourcen der Kunst als eine ihrer selbst bewusste und unschuldige Illusion aus dem ausdrücklich methodologischen Grund in Anschlag und zeigt, dass „das Problem der Wissenschaft [...] nicht auf dem Boden der Wissenschaft erkannt werden“ kann. So brauchen wir eine Kunst des Lesens (passend zu Nietzsches eigener wissenschaftlicher Ausbildung in der Altphilologie), der Auslegung (Hermeneutik), der Betrachtung (Phänomenologie) sowie des Fragens schlechthin; denn nach eigenem Urteil hat Nietzsche die "Wissenschaft zum ersten Male als problematisch, als fragwürdig gefasst". Gelesen werden Nietzsches eigene Werke dazu, von seinen erkenntnistheoretischen Schriften bis hin zu seinen logisch-theoretischen Schriften, Genealogien, usw.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2016. Aktuelles Semester: SoSe 2017.
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