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NS-Konzentrationslager: Erinnerungsorte nach 70 Jahren - Erinnerungskultur als Konfliktkultur - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 51704
Semester SoSe 2016 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Fr. 10:00 bis 14:00 14tgl. von 22.04.2016 
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 312 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
iCalendar Export Sa.  bis  Einzel am 21.05.2016     findet statt    
iCalendar Export -.  bis  Block+SaSo 18.06.2016 bis 19.06.2016      findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Hördler, Stefan , Dr.
Jacobeit, Sigrid , Prof. Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Beifach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

NS-Konzentrationslager: Erinnerungsorte nach 70 Jahren - Erinnerungskultur als Konfliktkultur

Im Jahr 2015 wurde an den Orten der NS-Konzentrationslager, damit in den KZ-Gedenkstätten an die Befreiung vor 70 Jahren erinnert. Das waren sehr besondere Ereignisse mit würdevollem wie festlichem Charakter, die vor allem von den anwesenden ehemaligen Häftlingen so resümiert wurden. Dies gilt nicht nur für die KZ-Gedenkstätten in Deutschland, es gilt für Auschwitz und Mauthausen ebenso wie für Natzweiler-Struthof und weitere KZ-Gedenkstätten innerhalb Europas.
Im Seminar soll es um die Entwicklung der Verbrechensorte gehen, die seit ihrer Befreiung zur Pflicht eines kritischen Geschichtsbewusstseins mahnen, von denen einige beispielhaft vorgestellt werden. Dabei werden inhaltliche und pädagogische Konzeptionen im Fokus stehen, politische Verantwortlichkeiten wie finanzielle Trägerschaften und nicht zuletzt die Rolle der Zeugenschaft.
Theoretisch basiert das Lehrangebot auf den Standards der Erinnerungs- und Gedächtniskultur unter der Autorenschaft von Maurice Halbwachs bis Astrid Erl. Berücksichtigung werden ferner jene verfügbaren Quellen finden, die sich in den Sammlungen der KZ-Gedenkstätten befinden; dazu gehören einerseits Quellen von Tätern der Lageradministration vor Ort, andererseits Erinnerungsberichte ehemaliger Häftlinge, darunter lebensgeschichtliche Interviews ebenso wie dingliche Zeugnisse. Mit einer zweitägigen Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora/Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora möchte das Lehrangebot auf den praktischen Teil des Seminarthemas orientieren, ihn unter dem Gesichtspunkt Erinnerungskultur als Konfliktkultur diskutieren und es damit abschließen.

Termine: 22.04., 06.05., 20.05., 03.06., 17.06., 01.07., 15.07.

Exkursion Ravensbrück am 21.05.2016

Exkursion zur Gedenkstätte Mittelbar-Dora von 09.-11.07.2016

 

Literatur

Folgt in der 1. Seminarsitzung.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2016. Aktuelles Semester: WiSe 2018/19.
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