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Elemente einer Theorie der Zitierung - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53253
Semester SoSe 2016 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 14:00 bis 16:00 wöch Institutsgebäude - 003 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum)   findet statt     35
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Gauch, Stephan , Dr. rer. oec.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2011 )     -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Master of Arts  Wissenschaftsforschung Hauptfach ( POVersion: 2011 )     -  
Master of Arts  Wissenschaftsforschung Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar
Zitate sind ein wesentlicher Bestandteil wissenschaftlicher Kommunikation. Eine überzeugende Theorie der Zitation existiert, insbesondre im Hinblick auf die Aussagekraft bibliometrischer Analysen, jedoch derzeit nicht. Die derzeitge Forschung hin zu einer Theorie des Zitierens bezieht sich derzeit größtenteils auf eine Einordnung von Zitaten als wohlwollende oder ablehnende Positionierung zu vergangenen Aussagen. Im Fokus steht dabei die Hoffnung, über die Zuschreibung einer solchen Einordnung durch beteiligte Akteure die Emergenz wissenschaftlicher Diskursgemeinschaften und Deutungsmuster zu beschreiben oder sogar zu erklären. Ziel des Seminars ist eine kritische Auseinandersetzung mit derzeitigen konzeptionellen Zugängen zu einer solchen Theorie des Zitierens, sowie die Hinführung zu einer Theorie des Zitierend,  die sowohl den objektive-materiellen Pol des Gegenstands des Beschriebenen, aber auch die subjektiven Pole des Zitierenden und des Zitierten als zweiseitiges Phänomen begreift. Hauptaugenmerk ist dabei die Orientierung auf Performativität wissenschaftlicher Kommunikation, oder genauer, dessen "Aufforderungscharakter" zur Deutung aber auch zur Beachtung. Diskutiert werden im Seminar theoretische Ansätze, welche mögliche Ausgangspunkte für eine solche Theorie darstellen können. 

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2016. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin