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Soziologie der (Be-)Wertung - Detailseite

  • Funktionen:
  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53128
Semester SoSe 2016 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 10:00 bis 12:00 wöch 21.04.2016 bis 26.05.2016  Institutsgebäude - 002 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum)   findet statt     30
Fr. 10:00 bis 18:00 Einzel am 10.06.2016 Institutsgebäude - K12b Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Übungsräume)   findet statt     30
Fr. 10:00 bis 18:00 Einzel am 01.07.2016 Institutsgebäude - K12b Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Übungsräume)   findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Krüger, Anne K. , Dr. phil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2011 )   -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Master of Arts  Wissenschaftsforschung Hauptfach ( POVersion: 2011 )     -  
Master of Arts  Wissenschaftsforschung Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Ratings, Rankings und Evaluationen – überall wird zunehmend auf Bewertungsverfahren zurückgegriffen, um Komplexität zu reduzieren, Unsicherheit zu kompensieren und darauf aufbauend Entscheidungen zu treffen. Solche Verfahren werden durchgeführt, um erbrachte Leistung zu messen, den Wert von Objekten zu bestimmen oder bestehende Praktiken zu testen. In der Wissenschaft kommt beispielsweise dem peer-review-Verfahren eine zentrale Rolle zu und in jüngerer Zeit erhalten Hochschulrankings eine zunehmende Bedeutung. In der Wirtschaft wird der Wert von Gütern und Unternehmen bis hin zu ganzen Ländern vermessen und an der Börse verhandelt. Darüber hinaus stellt sich hinsichtlich der Legitimation von Entscheidungen die grundlegende Frage, inwieweit Wertzuschreibungs- und Bewertungsprozesse auch implizit jenseits von expliziten Bewertungsverfahren die Grundlage alltäglichen Handelns sind. Denn auch hier werden kontinuierlich Entscheidungen vollzogen, die als „richtig“ und „angemessen“ bewertet werden.

In dem Seminar wollen wir die in unterschiedlichen Feldern – wie vor allem der Wirtschafts- und Wissenschaftssoziologie – bestehenden theoretischen Ansatzpunkte von (Be)Wertung ausleuchten. Dazu wollen wir uns sowohl einige Klassiker als auch neue Studien und Theoretiker anschauen, um sowohl die Produktivität einer Analyse von Bewertungsverfahren und -situationen als auch die Reichweite und Tragfähigkeit einer über den jeweiligen empirischen Gegenstand hinausreichenden sozialtheoretischen Konzeption gesellschaftlicher Prozesse als Wertzuschreibung und Bewertung zu diskutieren.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2016. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin