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Der Attentäter: Zur Politologie einer spezifischen Form der Gewaltanwendung - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53122
Semester SoSe 2016 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mi. 10:00 bis 12:00 wöch 205 (Seminarraum)
Stockwerk: 2. OG


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Uni3b Institutsgebäude - Universitätsstraße 3b (UNI 3)

Außenbereich nutzbar Innenbereich eingeschränkt nutzbar Parkplatz vorhanden Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
  findet statt     55
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich

Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2011 )   -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Der Attentäter ist eine Figur, die das 20. Jh. wie ein Schatten begleitet hat. Beginnend mit dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand ziehen sich Attentate durch das Jahrhundert und finden zu Beginn des 21. Jh. einen Höhepunkt in dem (angeblich) politisch motivierten Terror, wie zuletzt im November 2015 in Paris. So verschieden auch die Attentate sein mögen und sich die Attentäter voneinander unterscheiden, so zentral ist die Frage: Gibt es bei (politischen) Attentätern ein gemeinsames Grundmuster? Gibt es eine spezifische Psychostruktur, die Menschen zu Attentätern macht? Ist der Attentäter eine politische Figur, der heute eine besondere Bedeutung zukommt und wann ist ein Attentat politisch und wann nicht? Ist das Attentat unhintergehbarer Bestandteil des politischen Kampfes und damit der Politik? Um diese (und andere) Fragen wird es in der Veranstaltung gehen. Neben einer allgemeinen Beschäftigung mit dem Phänomen sollen auch Fallstudien zu gut untersuchten und zugleich wichtigen politischen Attentaten in der Veranstaltung erfolgen.

Zur Einstimmung empfohlen: Schneider, Manfred (2010): Das Attentat. Zur Kritik der paranoischen Vernunft; Post, Jerrold M. (2009): The Mind of the Terrorist. The Psychology of Terrorism from the IRA to Al-Qaeda.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2016. Aktuelles Semester: SoSe 2024.
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