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In Institutionen forschen: Methodische Überlegungen, theoretische Konzepte und empirische Befunde - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 51731
Semester WiSe 2015/16 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Fr. 12:00 bis 14:00 wöch von 23.10.2015 
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 211 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Mazukatow, Alik , MA
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

Dieses Seminar richtet sich an Bachelor-Studierende der Europäischen Ethnologie und der Gender Studies. Klassische Konzepte der Institutionen- und Behördenforschung werden vorgestellt und diskutiert. Gleichzeitig wird das Seminar methodische und methodologische Kenntnisse zur Forschung in bürokratischen Organisationen und Behörden vermitteln und neuere empirische Studien vorstellen. Studierende der Europäischen Ethnologie können ihre methodischen Kenntnisse vertiefen und im Seminarkontext lernen, wie ethnographische Forschungsweise auf behördliche und organisational geprägte Felder hin angepasst werden muss. In der Diskussion der maßgeblichen Ansätze der Institutionenforschung verschiedener Disziplinen wird vermittelt, welche Erkenntnisse eine genuin ethnographische Forschungsperspektive erbringen kann.

Studierende der Gender Studies lernen empirische Forschungsbefunde - auch methodologisch - einzuschätzen und zu kritisieren. Durch die empirischen Befunde bekommen sie Einsicht wie Machtkomplexe sich im Alltag auswirken. Sie lernen, wie behördliches Handeln im Hinblick auf Geschlecht als interdependenter Kategorie und kulturanalytisch erforschbar wird.

 

Literatur

Bruno Latour (2010): The making of law: An ethnography of the Conseil d'Etat. Cambridge, UK: Polity Press.

Thomas Scheffer (2013): Die trans-sequentielle Analyse - und ihre formativen Objekte. In: Reinhard Hörster (Hg.): Grenzobjekte. Soziale Welten und ihreÜbergänge. Wiesbaden : VS Verl. für Sozialwissenschaften. 89-116.

Mary Douglas (1991): Wie Institutionen denken. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Max Weber (2015): Wirtschaft und Gesellschaft. Berlin: Akademie Verlag.

Michael Herzfeld (1993): The social production of indifference: exploring the symbolic roots of western bureaucracy. Chicago [u.a.]: The Univ. of Chicago Press.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2015/16. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
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