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Zeigen und nicht nur sagen. — Genealogie als Kunst und Kritik - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Q-Tutorium Veranstaltungsnummer 5336109
Semester WiSe 2015/16 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 18:00 bis 20:00 wöch 19.10.2015 bis 08.02.2016 
Einzeltermine anzeigen
Pergamonpalais - 3.42 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Besprechungsräume allgemein)   findet statt     25
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Ester, Marvin
Messner, Andrea
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Beifach ( POVersion: 2007 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Beifach ( POVersion: 2009 )     -  
Master of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Hauptfach ( POVersion: 2007 )     -  
Master of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Hauptfach ( POVersion: 2011 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Kernfach ( POVersion: 2009 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Zweitfach ( POVersion: 2009 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Inhalt
Kommentar

„Genealogie ... ist eine kritisch motivierte Kunst der drastischen Darstellung, die helfen soll, anders wahrnehmen zu können, indem sie etwas Unerwartetes und Schockierendes zeigt und nicht nur sagt.“ (Martin Saar, Genealogie als Kritik)

Wenn wir uns mit dem Genre der Genealogie als Gesellschaftskritik befassen, verweist das auf das alte Thema des Verhältnisses von Künstlerischem und Philosophischem – denn im Fall der genealogischen Kritik bedarf das philosophische Denken notwendigerweise eines künstlerischen Ausdrucks. Hier möchten wir anknüpfen und die Frage stellen: Muss genealogische Kritik an die Form des Textes gebunden sein oder ist nicht gerade sie in vielfältigen Ausdrucksformen denk- und umsetzbar? Können nicht auch Künste wie Malerei, Fotografie, Film oder Performance genealogisch kritisch sein?

Widmen wollen wir uns zunächst Texten von Martin Saar, Friedrich Nietzsche, Michel Foucault und Jacques Rancière. Auf Basis dieser Texte wollen wir uns im Kurs konkreter Werkbeispiele annehmen, wobei alle Teilnehmer eingeladen sind, eigene Vorschläge einzubringen. Abschließend möchten wir uns einzeln oder in Projektgruppen einem ungewöhnlichen Vorhaben zuwenden: der künstlerischen Umsetzung genealogischer Kritik fernab der Sprache.


Widmen wollen wir uns zunächst Texten von Martin Saar, Friedrich Nietzsche, Michel Foucault, Jacques Rancière. Auf Basis dieser Texte wird sich der Kurs konkreter Werkbeispiele annehmen, wobei alle Teilnehmer eingeladen sind, eigene Vorschläge einzubringen. Abschließend möchten wir uns einzeln oder in Projektgruppen einem ungewöhnlichen Vorhaben zuwenden: der künstlerischen Umsetzung.

Literatur

Saar, Martin (2009): Genealogische Kritik. In: Jaeggi, Rachel und Tilo Welsch (Hrsg.): Was ist Kritik? Berlin: Suhrkamp.

Nietzsche, Friedrich (1887): Zur Genealogie der Moral. In: Kritischen Gesamtausgabe Werke, herausgegeben von Giorgio Colli und Mazzino Montinari, Berlin/New York, Walter de Gruyter, 1967ff.

Foucault, Michel (2009): Nietzsche, die Genealogie, die Historie. in: Michel Foucault: Geometrie des Verfahrens. Schriften zur Methode, herausgegeben von Daniel Defert und Francois Ewald unter Mitarbeit von Jacques Lagrange, Berlin: Suhrkamp, S. 181-205.

Rancière, Jacques (2008): Ist Kunst widerständig? Berlin: Merve.

Lessing, Gotthold Ephraim (1994): Laokoon. Oder: Über die Grenzen der Malerei und Poesie. Mit beiläufigen Erläuterungen verschiedener Punkte der alten Kunstgeschichte. Stuttgart: Reclam.

 
Alle Texte werden Euch natürlich von uns bereitgestellt.
Bemerkung

Für Nachfragen sendet gerne eine Mail an: andrea.messner@hu-berlin.de oder marvin.ester@hu-berlin.de

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2015/16. Aktuelles Semester: SoSe 2019.
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