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Grundlagen der Ideologiekritik: Marx und Althusser - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5210097
Semester WiSe 2015/16 SWS 2
Rhythmus jedes 2. Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Do. 18:00 bis 20:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Universitätsgebäude am Hegelplatz - 3.138 Dorotheenstraße 24 (DOR 24) - (Unterrichtsraum)   findet statt     1000
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Jäger, Christian , PD Dr. phil
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Deutsche Literatur Hauptfach ( POVersion: 2007 )   -  
Master of Arts  Deutsche Literatur Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Master of Arts  Europäische Literaturen Hauptfach ( POVersion: 2008 )   -  
Master of Arts  Europäische Literaturen Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für deutsche Literatur
Inhalt
Kommentar

Nachdem Ende der großen Erzählungen, dem Ausrufen einer Post-Moderne galten für einige Zeit Modelle der Kritik des gesellschaftlichen Bewusstseins als eines von ideologischen Verkennungen der Wirklichkeit gekennzeichneten als ausgesprochen démodé. Mittlerweile haben einige Theoretiker wie bspw. Alain Badiou oder Slavoj Zizek darauf hingewiesen, dass es dadurch zu einer pathogenen Verdrängung und Aussetzung des Politischen im emphatischen Sinne kommt. Um sich zu besinnen, was die Grundlagen dieses Politischen waren, empfiehlt es sich, systematisch auf Marx' Schriften zurückzugehen und sich im nächsten Schritt deren bedeutsamster Modernisierung zuzuwenden, die inmitten der 1960er Jahren in Frankreich vor dem Hintergrund der Lacanschen Reformulierung der Psychoanalyse erfolgte. Zu diesem Zweck wird die jetzt (2015!) erstmals vollständig vorliegende Übersetzung von Lire le Capital gelesen. Althusser fungiert hier als Herausgeber und Beiträger neben bspw. Étienne Balibar und Jacques Rancière, also Theoretikern, die in den letzten beiden Jahrzehnten erst ihre Bedeutsamkeit entfalteten.
Von Marx zu Althusser führt der Weg mithin in die Gegenwart und damit auf die Fragen, ob die Ideologiekritik noch etwas bedeuten kann, welche Modifikationen ggf. erforderlich sind und was das für die Literaturwissenschaft bedeutet.

Literatur

Zu den Teilnahmevoraussetzungen gehört die Bereitschaft zur umfänglichen Lektüre theoretischer Texte sowie zur Anschaffung von L. Althusser: Das Kapital lesen. Hrsg. und übersetzt von F.O. Wolf u.a. Münster: Westfälisches Dampfboot. 2015.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2015/16. Aktuelles Semester: SoSe 2019.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin