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Subjektivierung und Identifikation - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 51708
Semester WiSe 2015/16 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 12:00 bis 14:00 wöch von 19.10.2015 
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 211 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Kühn, Cornelia, Professor, Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Beifach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

In diesem Seminar wird in die kulturwissenschaftliche Verwendung der Konzepte Subjekt/ Subjektivierung, Identität/ Identifikation und Inidividuum/ Individualisierung eingeführt und diese Begriffe anhand empirischer Beispiele erläutert. Dafür wird zum Ersten die klassische soziologische Problemstellung der Relation zwischen Individuum und Gesellschaft, zwischen Ich-Identität und sozialer Identität sowie zwischen normativen Rollenerwartungen und eigenen Handlungsoptionen betrachtet. Thematisch wenden wir uns dabei auch den Fragen von "Eigen" und "Fremd", der Konstruktion von nationaler und ethnischer kollektiver Identität vs. Differenz sowie Stereotypisierungen und dem Umgang damit zu. Zum Zweiten werden die gesellschaftlichen Entwicklungen und Erfahrungen in der "reflexiven Moderne" wie Individualisierung und Enttraditionalisierung mit den damit verbunden veränderten (als Chancen und Risiken wahrgenommenen) Handlungsoptionen in Bezug auf Arbeitbeziehungen, Familie, Partnerschaft und Lebensstil dargelegt und exemplarisch erläutert. Zum Dritten werden kulturwissenschaftliche Überlegungen zu Subjektivierungen als kulturelle Modellierungen des Selbst diskutiert. Dabei wird das reflexive Subjekt als Produkt kultureller Subjektivierungsweisen sichtbar, wobei nach den kulturellen Generierungsmustern für die "soziale Produktion" der Individuen sowie nach der Logik und den Stabilisierungsprozessen für eine bestimmte gesellschaftliche Subjektordnung gefragt wird. Am Ende des Seminars werden anhand von kleinen eigenen empirischen Beispielen Körperbilder und Körperpraxen im Feld von Selbstpositionierung und Selbstökonomisierung diskutiert. Das Seminar hat einführenden Charakter.

Literatur


Zum Konzept von Identität werden folgende Autoren betrachtet:
Erik Erikson, George Herbert Mead, Axel Honneth, Erving Goffman, Stuart Hall

Zum Konzept von Individualisierung werden folgenden Autoren betrachtet:
Ulrich Beck, Anthony Giddens, Manuel Castells

Zum Konzept der Subjektivierung werden folgende Autoren betrachtet:
Luis Althusser, Michel Foucault, Gilles Deleuze, Pierre Bourdieu

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2015/16. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin