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Zur politischen Soziologie der Geschlechterkonflikte und der Frauenbewegungen in globaler Perspektive - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53097
Semester WiSe 2015/16 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Do. 16:00 bis 22:00 wöch von 22.10.2015  002 (Seminarraum)
Stockwerk: EG


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Uni3b Institutsgebäude - Universitätsstraße 3b (UNI 3)

Außenbereich nutzbar Innenbereich eingeschränkt nutzbar Parkplatz vorhanden Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
  findet statt     40
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich

Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2006 )   -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2011 )   -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Soziologie der Arbeit und der Geschlechterverhältnisse
Inhalt
Kommentar

Was sind Geschlechterkonflikte und warum sind sie wichtig für ein Verständnis moderner Gesellschaften? Wie haben sich Frauen- und queere Bewegungen darin eingemischt? Das soll in diesem Seminar untersucht und diskutiert werden.
Bei Geschlechterkonflikten geht es um Auseinandersetzungen darüber, wie Geschlechterverhältnisse im Sinne der beteiligten Akteure „gerecht“ gestaltet werden können. Da sie in verschiedenen Gesellschaften unterschiedlich verlaufen, aber zugleich globale Diskurse und Normen auf sie einwirken, ist eine internationale Sicht wesentlich. Teils werden aber auch Kulturkonflikte als Geschlechterkonflikte repräsentiert und zugespitzt wie im Fall der Homosexualität, der Abtreibung oder der Verschleierung.
Geschlechterkonflikte beziehen sich etwa auf
- die Bedeutung von Geschlecht: soziale Konstruktion versus biologischer Dualismus
- die Auseinandersetzungen um Rassismus und Feminismus
- die Selbstbestimmung über Sexualität und Reproduktion
- queere Politiken und intimate Citizenship
- die Bedeutung von und den gesellschaftlichen Umgang mit der Prostitution
- die Wahrnehmung geschlechtlicher Gewalt
- die Gleichheit im Beruf versus das Ernährer-/Teilzeitmodell
Zunächst werden theoretische Grundlagen zu sozialen Bewegungen/ Frauenbewegungen und Konflikten angeeignet und die internationale Dimension von Frauenbewegungen beleuchtet. Dann werden Fallstudien zu einzelnen Fragen im internationalen Vergleich erarbeitet und in den Blocksitzungen diskutiert.

Literatur

Lenz, Ilse (2013): Geschlechterkonflikte um die Geschlechterordnung im Übergang. Zum neuen Antifeminismus. In: Appelt, Erna; Aulenbacher, Brigitte; Wetterer, Angelika (Hg.): Gesellschaft – Feministische Krisendiagnosen. Münster, S. 204-227.

Lenz, Ilse (2015 i.E.): Equality, difference and participation: Women's movements in global perspective. In Berger, Stefan (Hg.): Social Movements. London: Palgrave.

Pries, Ludger (2010): Transnationalisierung. Theorie und Empirie neuer Vergesellschaftung. Wiesbaden: VS Verlag.

Zajak, Sabrina (2014): The Architecture of Global Governance. MPIfG Discussion Paper 14/5.

Bemerkung

Das Seminar beginnt regulär in der zweiten Semesterwoche am 22.10.2015.

 

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2015/16. Aktuelles Semester: SoSe 2024.
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