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Kanadische Medientheorie - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53524
Semester SoSe 2015 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Do. 14:00 bis 16:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Pergamonpalais - 0.01 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Musisch-technische Unterrichtsräume)   findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
van Treeck, Jan Claas , PhD verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Science  Medienwissenschaft Beifach ( POVersion: 2010 )   -  
Bachelor of Arts  Medienwissenschaft Beifach ( POVersion: 2010 )   -  
Bachelor of Science  Medienwissenschaft Zweitfach ( POVersion: 2010 )   -  
Bachelor of Arts  Medienwissenschaft Zweitfach ( POVersion: 2010 )   -  
Bachelor of Science  Medienwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Medienwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft, Medientheorien
Inhalt
Kommentar

Die Wurzeln dessen, was man den Anfang der Medientheorie als Theorie der technischen Medien nennen kann, ist Kanada, wo mit Harold Innis ein Wirtschaftstheoretiker zum ersten Mal die Notwenigkeit sah, ökonomische und imperiale Zusammenhänge als mediale Gegebenheiten zu erklären und der Literaturwissenschaftler Eric Havelock die westliche Ideengeschichte auf den Medienumbruch von oraler zu schriftlicher Kultur zurückführte.
Mit Innis- und Havelock-Schüler Marshall McLuhan wurde dann das geboren, was mit dem allzu berühmt gewordenen (und oft missverstandenem) Ausspruch »The Medium is the Me-/Massage« einen Schlachtruf erhielt – eine Medientheorie der technischen Medien. Weitergeführt von Walter J. Ong, Derrick de Kerkhove und Barry Wellman entwickelte sich so eine Denkschule, die als »Toronto School of Communication« diskursbildend für die Medientheorie wurde.
Das Seminar versucht eine kritische Bestandsaufnahme der Kernthesen der »Toronto School« anhand der englischen Originaltexte von Innis, Havelock, McLuhan und Walter J. Ong und mit Beispielfilmen von David Cronenberg die Suche nach einer kanadischen Medientheorie außerhalb der Theorie.

Sämtliche Texte werden in der Originalsprache gelesen!

Literatur
  • Marshall McLuhan: Understanding Media. The extensions of Man. Critical Edition edited by Terrence Gordon. Gingko Press: Berkeley;
  • Walter J. Ong: Orality and Literacy. The Technologizing of the Word. 30th Anniversary Edition with additional chapters by John Hartley. Routledge: London & New York: 2012.

Weitere Texte werden als Pdfs im Moodle-Kurs zum Seminar bereitgestellt.

Bemerkung

Teilnahmebescheinigung: regelmäßiger Besuch der Lehrveranstaltung und Übernahme eines Referates 

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2015. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
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