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Kulturwissenschaft und Jüdische Studien - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 532821
Semester WiSe 2025/26 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Wichtige Änderungen

Das Seminar wird wie geplant im Januar 2026 beginnen. Beachten Sie bitte den Kommentar!

Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Di. 10:00 bis 14:00 wöch 06.01.2026 bis 10.02.2026  0.02 (Seminarraum)
Stockwerk: EG


Institutsgebäude - Sophienstraße 22-22a (SO 22)

  findet statt     35
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Rinner, Ellen Frauke , M.A. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Kulturwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Ein oft übersehenes Kapitel in der Geschichte der Kulturwissenschaft ist der Einfluss jüdischer Tradition und Kultur, der sich in der europäischen Moderne in der Neugründung zahlreicher Disziplinen niedergeschlagen hat, die bis heute zu den prägenden Theoriebildungen kulturwissenschaftlichen Arbeitens gehören. Ob Psychoanalyse, Kulturphilosophie, Ethnologie, Anthropologie, Soziologie, Kunst- und Bildwissenschaft oder Literaturwissenschaft – jüdische Denker und Denkerinnen wie Sigmund Freud, Aby Warburg, Walter Benjamin, Ernst Cassirer, Hannah Arendt, Émile Durkheim, Lévi-Strauss oder Georg Simmel zählen zu den Klassikern der Berliner Kulturwissenschaft, doch bleibt das Judentum als zentrale Dimension ihres Denkens und Wirkens meist außen vor.

Dabei verdankt sich die Spezifik der Kulturwissenschaft als „Arbeit an den Übergängen“ dieser jüdischen Perspektive als Geschichte der Grenzgänge, des Marginalen, der Details, des Verdrängten und der Mikrogeschichten. Es ist zugleich die Geschichte eines Denkens „zwischen den Stühlen“, in der Diaspora, im Exil, das sich im Modus des Erinnerns, der Nachbarschaft, des Zuhörens und der Kritik vollzieht.

Das Seminar gibt entlang einer (Re-)Lektüre ausgewählter Texte eine Einführung in die vielfältigen Begegnungen zwischen jüdischer und europäischer Kultur in der Moderne, um einen neuen Blick auf das jüdische Erbe nicht nur der „Klassiker“, sondern auch des Fachs Kulturwissenschaft vorzuschlagen.

Das Seminar findet ab dem 06.01.2026 dienstags vierstündig von 10 bis 14 Uhr statt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, aber die Bereitschaft zur vorbereitenden Lektüre und gemeinsamen Diskussion. Zur besseren Planung der sechs Sitzungen bitte ich alle Interessierten, sich bis 12.12.2026 per E-Mail zu melden (ellen.rinner@hu-berlin.de). Vielen Dank!

Prüfung

Hausarbeit

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2025/26 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin