Ein gemeinsames Seminar von Thomas Khurana (Universität Potsdam) und Christian Schmidt (HU).Angesichts des gegenwärtigen weltweiten Erstarkens des Autoritarismus stehen liberale demokratische Ordnungen unter Druck. An ihre Stelle wollen zunehmend erstarkende gesellschaftliche Bewegungen Regierungsformen setzen, die sich offen auf diktatorische Elemente stützen. Damit gewinnt ein Paradigma wieder an Bedeutung, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts bereits schon einmal intensiv entwickelt und diskutiert wurde. Im Seminar wollen wir uns damit beschäftigen, welche Gründe für Diktaturen mobilisiert wurden und wie sie heute einzuschätzen und zu kritisieren sind. Dazu lesen wir einflussreiche Texte dieser Richtung (u. a. von Carl Schmitt, Georges Sorel, Donoso Cortes, W. I. Lenin, Antonio Gramsci und Walter Benjamin).
Raum folgt.
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