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"Stabil in die Katastrophe": Automobilität als Auto/destruktion zwischen Petromaskulinität, Zerstörungslust und kollektivem Zukunftsstau - Detailseite

  • Funktionen:
  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 532826Ü
Semester SoSe 2025 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich
Wichtige Änderungen

Bitte beachten Sie die Raumänderung!

Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mi. 12:00 bis 14:00 wöch 16.04.2025 bis 16.07.2025  0.01 (Medientheater)
Stockwerk: EG


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Pergamonpalais - Georgenstraße 47 (GEO 47)

Außenbereich nutzbar Innenbereich nutzbar Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
  findet statt     3
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Bruns, Claudia , Prof. Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft und Medienwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Kaum etwas prägt die moderne Konsumgesellschaft so sehr wie das Automobil: Grund genug, unsere ebenso ambivalente wie toxische Beziehung zu ihm zu analysieren und mögliche Auswege aus der planetaren „Autodestruktion“ (K. Jörg) aufzuspüren. Bestimmte philosophische Entwürfe von »Freiheit«, »Autonomie« und »Vernunft« tragen noch immer dazu bei, den gegenwärtigen Ökozid als alternativlos erscheinen zu lassen. Dabei zeigt ein Blick auf die Geschichte des Automobils, dass der PKW nicht nur gefeiert wurde, sondern anfänglich sogar auf radikale Ablehnung stieß, weil er das Leben von Menschen, die Handlungs- und Versammlungsmöglichkeiten massiv veränderte. Erst der autoritär durchgesetzte NS-Autobahnbau schuf eine wesentliche Voraussetzung für eine Explosion der Autoproduktion. So wurde das Auto nach dem Zweiten Weltkrieg nicht nur Teil des „deutschen Wirtschaftswunders“, sondern affektives Element der deutschen Nation.  – Mit Beyoncé, Lynch und Le Guin begeben wir uns auf eine Achterbahnfahrt durch Popkultur, faschistische Männlichkeit, Erdölproduktionen, neokoloniale Nationalparks, aktivistische Landbesetzungen und die emotionalen Register der Autofetischist*innen, um uns der Frage zu stellen, warum eine Utopie autofreier Welten gegenwärtig nahezu undenkbar ist und was sie künftig ermöglichen könnte.

Beginn: 23. April

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2025. Aktuelles Semester: WiSe 2025/26.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin