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Erlösung – Fortschritt – Utopie. Geschichte und Zukunft zwischen Katastrophe und Befreiung - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 532826Ü
Semester SoSe 2024 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Abmeldefrist    01.02.2024 - 30.09.2024    aktuell
ÜWP: Zentrale Frist (nur fachfremde Studierende)    01.02.2024 - 02.05.2024   
Beschreibung :
Falls Sie in den Belegungsinformationen zu dieser Lehrveranstaltung (Meine Veranstaltungen) ab dem 13.04.2024 noch den Status "AN" bzw. "angemeldet" sehen, dann wurden Sie auf einer Nachrückerliste vorgemerkt, da die vorgesehene Platzzahl bereits erreicht ist.

Die Anmeldung ist grundsätzlich bis zum 02.05.2024 möglich. Eine Vergabe der frei gewordenen Plätze wird bis dahin wöchentlich erfolgen.
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Do. 16:00 bis 18:00 wöch 18.04.2024 bis 18.07.2024  0.03 (Seminarraum(Kulturwiss.))
Stockwerk: EG


Soph22 Institutsgebäude - Sophienstraße 22-22a (SO 22)

  findet statt     3
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Müller, Xenia , M.A.
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Die Vorstellung der Geschichte als Fortschritt gerät nicht erst angesichts der Klimakrise, die erneut zu einer Konjunktur apokalyptischer Zukunftserwartungen geführt hat, ins Wanken. Dennoch fällt es schwer, Geschichte als etwas anderes als einen vorwärtsgerichteten Pfeil zu imaginieren. Doch wohin zeigt dieser vermeintliche Pfeil? Erwartet die Menschheit in ihrer Zukunft so etwas wie eine Erlösung? Kann die Befreiung von Herrschaft jeder Art, also die utopische Einrichtung der Welt gelingen? Und woher kommen Vorstellungen von einer sinnhaften und zielgerichteten Geschichte überhaupt?

Während apokalyptisches Denken in der biblischen/religiösen Tradition noch mit einer Vorstellung von Erlösung verknüpft war, liegt diese Hoffnung heute fern. Gleichzeitig bleibt utopisches Denken angesichts der zukunftslosen und gewaltdurchtränkten, von Herrschaft über Mensch und Natur bestimmten Welt unerlässlich. Das Seminar beschäftigt sich in kulturhistorischer Ausrichtung mit dem Zusammenhang von christlicher Heilsgeschichte, der Fortschrittsidee und ihrer (postkolonialen) Kritik und utopischem Denken.

 

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2024. Aktuelles Semester: WiSe 2024/25.
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