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Frühneuzeitliche deutsche Handschriften lesen - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Veranstaltungsnummer 51456
Semester SoSe 2024 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich
Zentrale Frist    01.02.2024 - 10.04.2024   
Zentrale Nachfrist    15.04.2024 - 18.04.2024    aktuell
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mi. 14:00 bis 16:00 wöch von 17.04.2024  0319-22 (Seminarraum)
Stockwerk: 3. OG


Institutsgebäude - Hausvogteiplatz 5-7 (HV 5)

Graf findet statt     33
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Graf, Tobias Peter , Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Geschichte Kernfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   -  
Bachelor of Arts  Geschichte Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   -  
Bachelor of Arts  Geschichte Kernfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2021 )   -  
Bachelor of Arts  Geschichte Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2021 )   -  
Bachelor of Arts  Geschichtswissenschaften Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2018 )   -  
Bachelor of Arts  Geschichtswissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2018 )   -  
Bachelor of Arts  Geschichtswissenschaften Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2021 )   -  
Bachelor of Arts  Geschichtswissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2021 )   -  
Bachelor of Science  Geschichte Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   -  
Bachelor of Science  Geschichte Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2021 )   -  
Bachelor of Science  Geschichtswissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2021 )   -  
Master of Arts  European History Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )   -  
Master of Arts  Geschichtswissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2018 )   -  
Master of Arts  Global History Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2020 )   -  
Master of Education (GS)  Sachunterricht (GeWi) Studienfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2019 )   -  
Master of Education (GS)  Sachunterricht (GeWi) Studienfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2023 )   -  
Master of Education (GYM)  Geschichte 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (ISG)  Geschichte 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   -  
Master of Education (QGS)  Sachunterricht (GeWi) Studienfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2019 )   -  
Master of Education (QGS)  Sachunterricht (GeWi) Studienfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2023 )   -  
Programmstudium-o.Abschl.  Geschichte Programm ( POVersion: 1999 )   1 - 6 
Programmstudium-o.Abschl.  Geschichtswissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   1 - 6 
Programmstud.-o.Abschl.MA  European History Programm ( POVersion: 1999 )   1 - 6 
Programmstud.-o.Abschl.MA  Geschichte Programm ( POVersion: 1999 )   1 - 6 
Programmstud.-o.Abschl.MA  Geschichtswissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   1 - 6 
Programmstud.-o.Abschl.MA  Global History Programm ( POVersion: 1999 )   1 - 6 
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Geschichtswissenschaften
Inhalt
Kommentar

Tagebücher, Notizbücher, Briefe, Rechnungen, Urkunden, Akten und Buchmanuskripte – Handschriften spielten auch nach der Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern mehrere Jahrhunderte lang eine zentrale Rolle in der schriftlichen Kommunikation von Europäer:innen. Das Entziffern von Handschriften zählt daher zum unverzichtbaren Handwerkszeug von Historiker:innen. Die Herausforderung liegt dabei nicht nur in den Eigenheiten der jeweiligen Schreiber, sondern vor allem darin, dass für unterschiedliche Sprachen zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Schriften gebraucht wurden, die sich von den heute gebräuchlichen Schriften teils deutlich unterscheiden. Dies gilt auch für Deutsch, das in der Frühen Neuzeit und teilweise noch bis ins 20. Jahrhundert hinein überwiegend in Kurrentschrift geschrieben wurde.

Der Fokus dieser Veranstaltung liegt auf dem praktischen Einüben paläographischer Fähigkeiten zum Lesen deutscher Handschriften der Frühen Neuzeit. Als Vorbereitung auf die Sitzungen werden Sie daher überwiegend Transkriptionen anfertigen. Die Vorlagen stammen aus verschiedenen Faksimilesammlungen sowie meinem eigenen Fundus an Archivalien aus verschiedenen Archiven und werden Ihnen als Bilddateien zur Verfügung gestellt. Über weiteres Material von Ihnen würde ich mich selbstverständlich freuen.

Die Sitzungen dienen der Verbesserung der als Hausaufgabe angefertigten Transkriptionen, dem Austausch über paläographische Herausforderungen und Besonderheiten sowie der näheren Beschäftigung mit dem Inhalt und gegebenenfalls der besonderen Form der Texte. Gegenseitiges Feedback zu den Transkriptionen bildet einen zentralen Bestandteil dieser Übung.

Diese Übung ist geeignet für alle, die mit handschriftlichen Quellen arbeiten möchten oder Ihre Lesekenntnisse frühneuzeitlicher Handschriften verbessern möchten. Sie richtet sich in erster Linie an Studierende im Master und im fortgeschrittenen Bachelorstudium.

Die Modulabschlussprüfung für Studierende im Master Geschichtswissenschaften erfolgt vorzugsweise als Portfolio bestehend aus Transkriptionen und Quellenkommentaren bzw. -interpretationen.

 

Literatur

Beck, Friedrich/Henning, Eckart (Hrsg.), Die archivalischen Quellen. Mit einer Einführung in die Historischen Hilfswissenschaften, Köln 2012, 5. Auflage.

Beck, Friedrich/Beck, Lorenz Friedrich, Die Lateinische Schrift. Schriftzeugnisse aus dem deutschen Sprachgebiet vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Köln 2007.

Erste Erfahrungen im Lesen von Handschriften können Sie im Onlinetutorium Ad fontes der Universität Zürich sammeln. Es ist unter https://www.adfontes.uzh.ch/ad-fontes/einleitung kostenfrei zugänglich.

Bemerkung

Ausgleichsberechtigte Studierende wenden sich zur bevorzugten Platzvergabe per E-Mail mit einem Nachweis der Ausgleichsberechtigung an die Studienkoordinationsstelle Geschichte. Ausschlussfrist für die Geltendmachung von Ausgleichsberechtigungen ist der letzte Tag der zentralen Frist, 16 Uhr. Textnachrichten in AGNES werden hingegen nicht gelesen!

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 16 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2024 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin