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Berliner Pressefotografie in der Weimarer Republik - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 533634
Semester WiSe 2021/22 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Brakmann, Paul , M.A.
Hilsemer, Lea , M.A.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Inhalt
Kommentar

Die politischen und kulturellen Umbrüche, die Deutschland in der Zeit zwischen 1919 und 1933 erlebte, waren begleitet von tiefgreifenden Veränderungen der Medienlandschaft, die dieses Geschehen reflektierte. Nicht zuletzt durch Neuerungen auf dem Gebiet der Kamera- und Drucktechnik entwickelte sich die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zur Blütezeit der fotografisch illustrierten Presse. Berlin war dabei zugleich Hauptspielort des politischen Geschehens und Zentrum des bildjournalistischen Pressewesens. Hier herausgegebene Zeitschriften wie die Berliner Illustrirte Zeitung und die Arbeiter Illustrierte Zeitung erreichten Auflagen in Millionenhöhe. Nicht nur innerhalb der bürgerlichen, auch für die proletarische Öffentlichkeit wurde die gedruckte Fotografie zum ausschlaggebenden Medium visueller Massenkommunikation. In diesem Kontext etablierte sich eine neue Bildsprache, die im Rahmen der Bildreportage Fotografie und Text oft ästhetisch ambitioniert zu erzählerischen Gefügen montierte.

Im Blockseminar widmen wir uns Infrastrukturen, Diskursen und Ästhetik des Bildjournalismus in der Weimarer Republik und nehmen dabei die Arbeit exemplarischer Berliner Pressefotografen in den Blick. Anhand von illustrierten Zeitschriften der 1920er und 30er Jahre untersuchen wir Form und Funktion der Fotografien in ihrem Publikationskontext und verfolgen ihren Weg durch unterschiedliche Medialitäten, indem wir vergleichend Originalabzüge und Negative hinzuziehen.

Bemerkung

Bestandteile des Seminars sind Lektüre und Vorbereitung im Selbststudium, sowie zwei Tage mit gemeinsamer Diskussion am 1. und 2. März 2022 (Raum 0.12, Georgenstraße 47). Anschließend widmen wir uns im Depot der Fotografischen Sammlungen der Kunstbibliothek einzelnen bildjournalistischen Positionen, darunter der Arbeit von Willi Römer und Willy Ruge. Dieser Termin wird in Abstimmung mit der Sammlung noch festzulegen sein. Wir beginnen mit einer digitalen Auftaktsitzung am 19.10.21 um 18 Uhr c.t.

Prüfung

Hausarbeit

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2021/22. Aktuelles Semester: SoSe 2022.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin