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Private Fotografie als Praxis und als Ausstellungsobjekt - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Praxisorientierte Lehrveranstaltung Veranstaltungsnummer 533664
Semester SoSe 2021 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Blended Course

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Tietjen*, Friedrich , Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Master of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Inhalt
Kommentar

Praxisorientierte Lehrveranstaltung in Kooperation mit der Exkursion „Von vor der Wende bis nach der Wiedervereinigung. Private Fotografie in Ostdeutschland 1980-2000“ von Dr. Katja Müller-Helle (LV-Nr. 533655).

In den letzten zwei Dekaden sind private Fotografien zum Gegenstand von Forschungen, Publikationen und Ausstellungen geworden. Relativ häufig galt das Interesse in erster Linie dem, was auf den Bildern zu sehen war, was dazu führte, dass vor allem exzeptionelle Aufnahmen untersucht wurden. Erst in jüngerer Zeit werden die Fotografien auch als Objekte und materielle Spuren begriffen und die private Fotografie umfassend als eine Praxis der Produktion, Zirkulation und Rezeption von Bildern untersucht. Das Seminar greift auf Material zurück, das im Rahmen des Projektes "Biografie und Geschichte. Private Fotografie in
Ostdeutschland 1980-2000" seit 2020 gesammelt und aufbereitet wird. Dabei wird diskutiert, wie sich solches Material überhaupt auswerten lässt. Wie lassen sich solch repetitiven und oft vergleichsweise stummen und 'armen' Bildern überhaupt verstehen? Welche Formen der Annäherung gibt es an die verschiedenen Aggregatzustände dieser Bilder, wenn sie etwa vollständig ohne erzählerische oder historische Hintergründen in unsere Hände kommen oder - umgekehrt - mit außerordentlich reichen Kontextualisierungen? Das Projekt wird im Dezember 2021 mit einer Ausstellung in den Reinbeckhallen enden; das Seminar wird sich daher auch damit befassen, Ausstellungskonzepte zu entwickeln und umzusetzen.

Literatur

Conze, Linda, Ulrich Prehn, und Michael Wildt, ‘Sitzen, Baden, durch die Straßen laufen. Überlegungen zu fotografischen Repräsentationen von »Alltäglichem« und »Unalltäglichem« im Nationalsozialismus’, in Annelie Ramsbrock, Annette Vowinckel, Malte Zierenberg (Hrsg.): Fotografien Im 20. Jahrhundert. Verbreitung und Vermittlung (Göttingen: Wallstein, 2013); Danyel, Jürgen, Gerhard Paul, and Annette Vowinckel, eds., Arbeit am Bild: Visual History als Praxis, Visual History, Band 3, [1. Auflage] (Göttingen: Wallstein Verlag, 2017); Rose, Gillian, Doing Family Photography. The Domestic, the Public and the Politics of Sentiment (Farnham/Burlington: Ashgate Publishing Limited, 2010); Sarvas, Risto, and David M. Frohlich, From Snapshots to Social Media. The Changing Picture of Domestic Photography (London: Springer, 2011); Starl, Timm, Knipser. Die Bildgeschichte der privaten Fotografie in Deutschland und Österreich von 1880 bis 1980 (München: Koehler & Amelang, 1995); Ziehe, Irene, and Ulrich Hägele, eds., Fotografien vom Alltag - Fotografieren als Alltag (Münster: LIT Verlag, 2004).

Bemerkung

Format: synchron und asynchron

Die Teilnahme ist auf 15 Personen begrenzt.

Termine: 17.4., 10:00s.t.-15:00; 8.5., 10:00s.t.-18:00 Uhr; 12.6., 10:00s.t.-18:00; 10.7. 10:00s.t.-18:00.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2021. Aktuelles Semester: WiSe 2024/25.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin