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Wie sieht Volksouveränität aus? - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 533645
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Institut für Kunst- und Bildgeschichte    12.10.2020 - 28.10.2020    aktuell
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Di. 14:00 bis 17:00 wöch 10.11.2020 bis 23.02.2021      findet statt     15
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Klonk, Charlotte, Professorin, Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Inhalt
Kommentar

Die Annahme, dass legitime Macht grundsätzlich vom Volk sanktioniert wird, ist heute in demokratischen Gesellschaften selbstverständlich. Zugleich ist Volkssouveränität eine mehr oder weniger abstrakte Kategorie. In Momenten der Krise jedoch wird die Frage nach der Repräsentation virulent und in der Bildpublizistik in der Regel im Modus von Opfer, Märtyrer und Held verhandelt. In der Kunst ist die Darstellung des Volkes als realer Akteur häufig weniger eindeutig. Doch gerade weil sie auf ästhetischer und figurativer Verdichtung beruht, nimmt sie im Prozess der Verbildlichung eine besondere Rolle ein, vor allem wenn sie zum Zweck der öffentlichen Erinnerung und Selbstverständigung in Auftrag gegeben, ausgestellt oder verbreitet wird. Ziel des Seminars ist es, einschlägige künstlerische Verbildlichungsstrategien zusammen mit historischen und staatsrechtlichen Debatten von Volkssouveränität zu diskutieren. Dadurch wird nicht nur eine neue Perspektive auf eine Gruppe von prominenten Kunstwerken eröffnet, die in dieser Weise noch nicht zusammen gesehen und analysiert wurden, sondern auch der Versuch unternommen, systematisch Möglichkeiten und Grenzen der Visualisierung von Volkssouveränität auszuloten.

Literatur

Annette Graczyk (Hg.), Das Volk. Abbild, Konstruktion, Phantasma, Berlin, 1996; Detlef Horster (Hg.), Die Krise der politischen Repräsentation, Weilerswist, 2008; Friedrich Balke, Figuren der Souveränität, München, 2009

Bemerkung

Format: synchron

Prüfung

Hausarbeit

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin