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Konzeptkunst: Praktiken, Strategien, Kritik - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 533633
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Institut für Kunst- und Bildgeschichte    12.10.2020 - 28.10.2020   
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Fr. 10:00 bis 12:00 wöch 06.11.2020 bis 26.02.2021      findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Solte, Franziska , M.A.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Inhalt
Kommentar

Als Konzeptkunst werden künstlerische Praktiken ab Mitte der 1960er Jahre bezeichnet, nach denen das Kunstwerk nicht mehr (ausschließlich) an das physische Objekt gebunden ist und die stattdessen die „Idee“ als wesentlichen Bestandteil der künstlerischen Arbeit ins Zentrum rücken. Diese Erweiterung des Werkverständnisses führte zu einem fundamentalen Umbruch in den bildenden Künsten.

Ziel des Seminars ist es anhand exemplarischer Werke zu analysieren, welche Parameter sich darüber hinaus als leitend erweisen. Unter Schlagwörtern wie „Dematerialisierung“, „Institutionskritik“ oder „global conceptualism“ sind folgende Fragen zentral: In welchem Verhältnis stehen künstlerische Idee und Werkrealisierung zueinander? Inwiefern impliziert die Verschiebung des Werkverständnisses eine Kritik an bestehenden Produktions- und Distributionssystemen von Kunst? Adressiert das Werk einen spezifischen lokalen kunsthistorischen, soziokulturellen oder politischen Kontext – und welche Rolle spielen internationale Netzwerke?

Das Seminar geht von der Annahme aus, dass weder eine kohärente Geschichte noch eine allgemeingültige Definition für „die“ Konzeptkunst existiert. Darüber hinaus soll gemeinsam reflektiert werden, wie wir uns heute einer Kunstrichtung widmen, für die der kunsthistorische Fokus bisher vor allem auf angloamerikanischen Künstler[sic]-Netzwerken lag.

 

Literatur

Alexander Alberro/Blake Stimson (Hg.), Conceptual Art. A Critical Anthology, Cambridge Mass. 1999; Christian Berger (Hg.), Conceptualism and Materiality. Matters of Art and Politics, Leiden/Boston 2019; Lucy Lippard, Six Years: The Dematerialization of the Art Object from 1966 to 1972, Berkeley 1997 [1973]; Cornelia Butler (Hg.), From Conceptualism to Feminism. Lucy Lippard’s Number Shows 1969-74, Köln 2012; Philomena Mariani (Hg.), Global Conceptualism: Points of Origin, 1950s-1980s, Ausst.-Kat. Queens Museum of Art, New York 1999, Kynaston L. McShine (Hg.), Information, Ausst.-Kat. Museum of Modern Art 1970 (Faksimile), New York 2019; Nizan Shaked, The Synthetic Proposition. Conceptualism and the political referent in Contemporary Art, Manchester 2017

 

Bemerkung

Format: synchron

Prüfung

Hausarbeit

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin