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Eichmann in Jerusalem reconsidered: Zu Geschichte, Wirkung und Kontroverse von - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Forschungsseminar Veranstaltungsnummer 51498
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.07.2020 - 28.10.2020   
Zentrale Nachfrist    02.11.2020 - 05.11.2020   
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Fr. 14:00 bis 18:00 14tgl. von 06.11.2020      findet statt   15.01.2021: Raum durch Master-Einführungskurs belegt 10
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Fiedler, Lutz , Dr.
Wildt, Michael , Prof. Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Programmstud.-o.Abschl.MA  Geschichte Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Master of Arts  Geschichtswissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2016 )     -  
Master of Arts  Geschichtswissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )     -  
Master of Arts  Geschichtswissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2018 )     -  
Master of Arts  Mod. Europ. Geschichte Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Geschichtswissenschaften
Inhalt
Kommentar

„Eichmann in Jerusalem“ zählt zu Hannah Arendts bekanntesten wie umstrittensten Texten. Bereits unmittelbar nach dessen Erstveröffentlichung in der Zeitschrift The New Yorker (1963) wurde ihr Bericht über den Prozess gegen Adolf Eichmann in Jerusalem 1961 zum Auslöser einer heftig geführten Debatte. Ihre Charakterisierung der Person Eichmanns, das Wort von der „Banalität des Bösen“, vor allem aber ihre Darstellung der Rolle der Judenräte während des Holocaust ernteten scharfen Widerspruch, der sich in Gershom Scholems Diktum, Arendt ermangele es an Ahavat Israel, verdichtete.
Im Seminar wollen wir uns dieser historischen Konstellation aus unterschiedlichen Perspektiven annähern. Zu Beginn werden wir uns Hannah Arendt selbst und ihren ersten Texten zu Nationalsozialismus und Judenvernichtung zuwenden, die sie bereits unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs angefertigt hat. Im zweiten Teil des Seminars wird der Verlauf des Eichmann-Prozesses in Beziehung zu Hannah Arendts Prozessbericht, dessen Inhalt ebenso wie dessen vielfältige Bearbeitungsgeschichte zum Gegenstand. Zuletzt diskutieren wir schließlich einer Auswahl an Reaktion auf Arendts Text, um dadurch die zentralen Themen der vergangenen Kontroverse sichtbar zu machen.

Literatur
  • Hannah Arendt, Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen, München [1964] 2011.
  • Gary Smith (Hg.), Hannah Arendt Eichmann in Jerusalem und die Folgen, Frankfurt am Main 2000.
  • Friedrich A. Krummacher (Hg.), Die Kontroverse. Hannah Arendt, Eichmann und die Juden, München 1964.
Bemerkung

Ausgleichsberechtigte Studierende wenden sich zur bevorzugten Platzvergabe per E-Mail mit einem Nachweis der Ausgleichsberechtigung an die Studienkoordinationsstelle Geschichte. Ausschlussfrist für die Geltendmachung von Ausgleichsberechtigungen ist der letzte Tag der zentralen Frist, 16 Uhr. Textnachrichten in AGNES werden hingegen nicht gelesen!

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 7 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin