AGNES -
Lehre und Prüfung online
Studierende in Vorlesung
Anmelden

Be-in! und Be-happy!. Speculation-Lab zur Faszinationsgeschichte digitaler Kulturen - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Projektseminar Veranstaltungsnummer 53531
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich KSBF-Frist    28.09.2020 - 28.10.2020    aktuell
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Di. 18:00 bis 20:00 Einzel am 16.02.2021     findet statt     20
Fr. 14:00 bis 17:00 Einzel am 04.12.2020     findet statt     20
Fr. 14:00 bis 17:00 Einzel am 18.12.2020     findet statt     20
Fr. 14:00 bis 17:00 Einzel am 08.01.2021     findet statt     20
Fr. 14:00 bis 17:00 Einzel am 15.01.2021     findet statt     20
Fr. 14:00 bis 17:00 Einzel am 29.01.2021     findet statt     20
Sa. 14:00 bis 20:00 Einzel am 30.01.2021     findet statt     20
So. 09:00 bis 15:00 Einzel am 31.01.2021     findet statt     20
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Leeker, Martina verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Medienwissenschaft Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2019 )   -  
Bachelor of Arts  Medienwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2019 )   -  
Bachelor of Science  Medienwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2019 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Theater und Performance mit digitalen Technologien und Medien haben seit den 1960er Jahren einen großen Anteil daran, digitale Kulturen mit einer Faszinationsgeschichte zu versehen. In dieser werden zum einen technische Dinge zu Ko-Agierenden. Zum anderen kommt es durch Anleihen bei spiritistischen Traditionen oder durch drogenlastige Techno-Partys in der amerikanischen Counterculture zu Nobilitierungen von Technologie. Sie sollen nicht nur die Fehleranfälligkeit und Begrenztheit des Technischen verdecken, sondern auch das Bewusstsein des Menschen erweitern und so die bürgerlich-rationalistische Welt aus den Angeln heben und verbessern können. In zeitgenössischen digitalen Kulturen werden in Theater und Performance diese Narrative fortgesetzt und zu einer posthumanen Existenz und Gesellschaft geführt.

Im Projektseminar wird diese Geschichte rekonstruiert und im Hinblick auf die Anerkennung der zum Totalen tendierenden Konnektivität digitaler Kulturen analysiert. Auf dieser Grundlage entsteht ein praktisches Projekt in Form einer performativen Ausstellung/eines Lab, in dem der Imperative zum fröhlichen Be-in so angepriesen wird, dass dessen gouvernementalen Aspekte von Besucher_innen entdeckt und reflektiert werden können.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin