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Seminare Mittelalterliche Geschichte - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 51310
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Nachfrist    02.11.2020 - 05.11.2020   
Zentrale Frist    01.07.2020 - 28.10.2020   
Wichtige Änderungen

Die Platzvergabe erfolgt als Gruppenplatzvergabe. Ihnen wird maximal ein Kurs zugewiesen. Bitte setzen Sie daher möglichst viele Prioritäten.

Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 14:00 bis 16:00 wöch von 09.11.2020    Schünemann findet statt

Thema: "Blut und Galle, Tod und Teufel" - mittelalterliche Medizin 500-1500

  30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Gruppe 2
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 14:00 bis 16:00 wöch von 09.11.2020    Schlieben findet statt

Thema: Juden, Christen und Muslime im Mittelalter: Miteinander, Nebeneinander, Gegeneinander

  30
Gruppe 2:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Gruppe 3
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 16:00 bis 18:00 wöch von 09.11.2020    Schünemann findet statt

Thema: Welt und Mensch im Mittelalter

  30
Gruppe 3:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Gruppe 4
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Di. 10:00 bis 12:00 wöch von 03.11.2020    Winterhager findet statt

Thema: Otto der Große und Europa. Die Mitte des Kontinents im 10. Jahrhundert

  30
Gruppe 4:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Gruppe 5
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Di. 14:00 bis 16:00 wöch von 03.11.2020    Schlieben findet statt

Thema: Prophetie und Prognose im Mittelalter

  30
Gruppe 5:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Gruppe 6
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Fr. 10:00 bis 12:00 wöch von 06.11.2020    Hiltmann findet statt

Thema: Visualität im Mittelalter

  30
Gruppe 6:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Hiltmann, Torsten, Professor, Dr.
Schlieben, Barbara , Prof. Dr.
Schünemann, Monja
Winterhager, Philipp
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Programmstud.-o.Abschl.MA  European History Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Bachelor of Arts  Geschichte Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )     -  
Bachelor of Arts  Geschichte Kernfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2017 )     -  
Bachelor of Arts  Geschichte Kernfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )     -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Geschichte Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Programmstudium-o.Abschl.  Geschichte Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Programmstud.-o.Ab.Prom.  Geschichte Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Bachelor of Science  Geschichte Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )     -  
Bachelor of Science  Geschichte Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2017 )     -  
Bachelor of Arts  Geschichte Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )     -  
Bachelor of Arts  Geschichte Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2017 )     -  
Bachelor of Arts  Geschichte Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )     -  
Bachelor of Science  Geschichte Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )     -  
Bachelor of Arts  Geschichtswissenschaften Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2018 )     -  
Bachelor of Arts  Geschichtswissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2018 )     -  
Bachelor of Science  Geschichtswissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2018 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Geschichtswissenschaften
Inhalt
Kommentar

Gruppe 2: Juden, Christen und Muslime im Mittelalter: Miteinander, Nebeneinander, Gegeneinander

Seit der Debatte, ob der Islam zu Deutschland bzw. zu Europa gehört, wird diskutiert, wie sich religiöse Minderheiten und Mehrheiten zueinander verhalten oder verhalten sollten. Die Frage ist nicht neu; sie stellt sich vielmehr im Laufe der Geschichte immer wieder. Im Mittelalter ist das Nebeneinander Angehöriger unterschiedlicher Religionen der Normalfall, das gilt in besonderem Maße für die Regionen rund ums Mittelmeer; die Forschung zur religiösen Vielfalt im Mittelalter hat eine entsprechend lange Tradition. Neue Impulse erhält sie von Debatten um Transkulturalität und Globalität. In dem Seminar wird es darum gehen, aktuelle Forschungsperspektiven zu systematisieren und an Fallbeispielen zu erproben. Ein Fokus soll dabei darauf liegen, die Vielgestalt und Widersprüchlichkeit interreligiöser Beziehungen herauszuarbeiten: Was normativ zu einem bestimmten Zeitpunkt gilt, bestimmt keineswegs durchgängig und immer die Praxis des Zusammenlebens und umgekehrt. Latein-, Spanisch- oder Italienischkenntnisse sind willkommen, aber natürlich keine Voraussetzung für den Besuch des Seminars.

Anhand konkreter Beispiele, die auch zur Vorbereitung der Hausarbeiten dienen, werden im Seminar die Kompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens – Argumentation, Konzeption, Entwurf von Fragestellungen – in schreibpraktischen Übungen vertieft.

Das Thema des Seminars ist auch für Lehramtsstudierende von Interesse. Denn das Zusammenleben Angehöriger unterschiedlicher Religionen ist im Lehrplan Berliner und Brandenburgischer Schulen zwar Längsschnittthema (z.B. in Klasse 7/8), aber die aktuelle Forschungsfragen und -perspektiven spiegelt sich in den Schulbüchern bislang kaum.

 

Gruppe 5: Prophetie und Prognose im Mittelalter

Wir leben in einer Zeit, in der die Ungewissheit der Zukunft einmal mehr mit Händen zu greifen ist: Wie sicher sind die Gesundheit oder der Job, werden wir im kommenden Jahr in die Ferien fahren können? Diese Offenheit hat unmittelbare Konsequenzen auch für das Handeln in der Gegenwart. Die aktuelle Situation macht den Zusammenhang von gegenwärtigem Handeln und künftiger Planung besonders gut sichtlich, aber prinzipiell gilt dieser für jede Zeit, an jedem Ort.

In den Geschichtswissenschaften wird derzeit die Frage, welche Vorstellung sich Menschen von der Zukunft machen, wie sie die Zukunft voraussagen und planen, epochenübergreifend diskutiert. Ziel des Seminars ist es, auf Grundlage von Visionsberichten, Geschichtsschreibung, medizinischen Traktaten, theologischen Abhandlungen und Handschriftenilluminationen ein vielfältiges Panorama unterschiedlicher ‚Zukünfte‘ des Früh- und Hochmittelalters zu erarbeiten und ihre Relationen zur jeweiligen Gegenwart zu erarbeiten.

Mit konkreten Beispielen und begleitend zur inhaltlichen Auseinandersetzung sollen im Seminar zugleich die Kompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens – Argumentation, Konzeption, Entwurf von Fragestellungen – in schreibpraktischen Übungen vertieft werden. Eine „Schreibwerkstatt“ in der letzten Sitzung des Semesters dient zur direkten Vorbereitung der Hausarbeit.

 

Gruppe 6: Visualität im Mittelalter

Lange Zeit hat sich die Geschichtswissenschaft vor allem als Textwissenschaft verstanden. Die Auseinandersetzung mit den schriftlichen Hinterlassenschaften früherer Gesellschaften und Kulturen stand im Vordergrund. Deren visueller Aspekt hingegen wurde nur selten betrachtet und wenn doch, dann oft nur, um als Illustration zu dienen. Damit jedoch wurde ein wichtiger Teil von Kultur und Gesellschaft ausgeblendet, der für das Verständnis früherer Epochen mindestens ebenso grundlegend ist wie deren textliche Hinterlassenschaften.

Im Rahmen des Seminars wollen wir diesen Teil der Geschichte am Beispiel der mittelalterlichen Kultur näher kennenlernen. Wir wollen danach fragen, wie Bilder und visuelle Zeichensysteme von den Zeitgenossen genutzt und verstanden wurden und wie wir durch die Beschäftigung mit der visuellen Kommunikation des Mittelalters neue Perspektiven auf diese Epoche eröffnen können.

Im Rahmen des Seminars wollen wir uns dabei zunächst mit methodischen Zugängen zu Bildern als Quellen der historischen Forschung beschäftigen. Darauf aufbauend wollen wir dann verschiedene Medien und Genres von Skulpturen, Fresken, Tafelmalereien und Handschriftenminiaturen bis hin zu Siegeln, Münzen und Badges in ihrer historischen Entwicklung näher kennenlernen, um uns so ein besseres Verständnis der visuellen Seite des Mittelalters zu erarbeiten.

Literatur

Gruppe 2: Juden, Christen und Muslime im Mittelalter: Miteinander, Nebeneinander, Gegeneinander

Dorothea Weltecke, Minderheiten und Mehrheiten. Erkundungen Religiöser Komplexität im mittelalterlichen Afro-Eurasien (Das Mittelalterliche Jahrtausend 6) Berlin 2020.

Hans-Werner Goetz, Proseminar Geschichte: Mittelalter, 4. Aufl. Stuttgart 2014.

Gruppe 5: Prophetie und Prognose im Mittelalter

Reinhart Koselleck, Vergangene Zukunft der frühen Neuzeit, in: Ders., Vergangene Zukunft. Zur Semantik geschichtlicher Zeiten. Frankfurt am Main 1979, ND 2006, 17–37.

Hans-Werner Goetz, Proseminar Geschichte: Mittelalter, 4. Aufl. Stuttgart 2014.

Bemerkung

Ausgleichsberechtigte Studierende wenden sich zur bevorzugten Platzvergabe per E-Mail mit einem Nachweis der Ausgleichsberechtigung an die Studienkoordinationsstelle Geschichte. Ausschlussfrist für die Geltendmachung von Ausgleichsberechtigungen ist der letzte Tag der zentralen Frist, 16 Uhr. Textnachrichten in AGNES werden hingegen nicht gelesen!

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin