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Afrikanische Sklaven und afrikanische Präsenz in der arabischen und asiatischen Welt / African Slaves and African Presence in Arab and Asia World - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53696
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch-englisch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Nachfrist    02.11.2020 - 05.11.2020   
Zentrale Frist    01.07.2020 - 28.10.2020    aktuell
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 12:00 bis 14:00 wöch 09.11.2020 bis 22.02.2021  Universitätsgebäude am Hegelplatz - 1.506 Dorotheenstraße 24 (DOR 24) - (Unterrichtsraum)   findet statt     30
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Ahmed, Chanfi , Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   3+4  3 -  
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   3+4  2 -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften
Inhalt
Kommentar

Obwohl Schwarzafrikaner mit Arabern und Asiaten bereits seit sehr langer Zeit in Kontakt gestanden hatten, wurde dieser Kontakt mit und nach dem Aufkommen des Islam intensiviert. Das heißt, durch den Islam haben sich viele Afrikaner in arabischen und asiatischen Ländern freiwillig für eine bestimmte Zeit oder für immer und zwar aus kommerziellen, militärischen oder religiösen Gründen (Ḥajj, Studien) aufgehalten. Andere (wahrscheinlich die Mehrheit) wurden in die arabischen und asiatischen Länder mit Gewalt als Sklaven verschleppt und zu unterschiedlichen, harten Arbeiten (Ackerbau, Haushalt, Handel, Militär, maritime Arbeit etc.) gezwungen.
In diesem Seminar werden wir über die Zeit des Sklavenhandels und Themen,  die mit ihr verbunden sind, diskutieren. Zum Beispiel: die Ansichten des klassischen islamischen Rechts (fiqh) zur Sklaverei, das Verhältnis zwischen Rasse und Sklaverei, die Routen und Märkte des Sklavenhandels, die verschiedenen Status und die Arbeit, die den Sklaven zugewiesen wurde. In Bezug auf die Zeit nach der Abschaffung des Sklavenhandels wird sich die Diskussion auf die sich gebildeten afrikanischen Diasporas in den arabischen und asiatischen Ländern konzentrieren sowie auf die Ausgrenzung und Diskriminierung der schwarzen Minderheiten durch die Staaten und die Mehrheit der Gesellschaften.  

Although Sub Saharan Africans were for very long time in contact with Arabs and Asians, these contacts have intensified with and after the advent of Islam. Thus, through Islam, many Africans have voluntarily stayed, for a time or forever, in the Arab and Asian World for commercial, military or religious reasons (hajj, studies). Others (probably the majority) found themselves in the Arab and Asian World, by force as slaves accomplishing different hard labor (farm, domestic, commercial, military, maritime work, etc.).
In the seminar, we will discuss the period of the slave trade and themes which   are often associated with it for example: the views of the classical Islamic law (fiqh) on slavery and, relationship between race and slavery, routes and slaves markets, different status and hard work assigned to slaves, etc. Concerning the period after the abolition of slavery, the discussion will focus on African   Diasporas formed in the Arab and Asian world, on the marginalization and discrimination used against them from the states and the majority of the societies in which they live.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin