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Schwierige Textstellen: Literaturdidaktik der Hürden, Sackgassen und Stolpersteine - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5210066
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist (späterer Beginn)    01.09.2020 - 28.10.2020    aktuell
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Di. 10:00 bis 12:00 wöch     findet statt     35
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Born, Stefan , Dr.phil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Education (GYM)  Deutsch 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (ISS)  Deutsch 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (ISG)  Deutsch 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   -  
Master of Education (ISS)  Deutsch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (GYM)  Deutsch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (BS)  Deutsch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   -  
Master of Education (ISG)  Deutsch 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für deutsche Literatur
Inhalt
Kommentar

Manchmal wundern sich Literaturwissenschaftler*innen an Universitäten darüber, dass Studierende ihre Gedichtinterpretationen selbst dann mit metrischen Analysen einleiten, wenn sie zur Interpretation überhaupt nichts beitragen. Bei solchen ritualisierten Praktiken handelt es sich, das wäre jedenfalls eine Erklärung dafür, um schulisches Brauchtum. Immer wieder jedenfalls wird beobachtet, dass der Literaturunterricht funktionslose Formanalysen hervorbringt (Zabka 2012): Es wird, mit anderen Worten, viel analysiert, aber für was diese Analysen eigentlich gut sind, ist unklar. Schon anders sähe die Sache aus, wenn solche Analysen von „Sackgassen“ oder „Stolperstellen“ ausgingen, an denen Leser*innen vor wirklichen Problemen stehen, aus denen sich dann echte Fragen entwickeln (ebd.). Im Seminar sollen literarische Texte theoriegestützt daraufhin befragt werden, in welche Sackgassen Schüler*innen bei ihrer Lektüre überhaupt geraten können und welche Analyseaufträge sich daran sinnvoll anschließen könnten.
Wenn das Wintersemester digital stattfindet, wird die Veranstaltung als Mix aus synchronen und asynchronen Sitzungen stattfinden.

Literatur

Zabka, Thomas (2012): Analyserituale und Lehrerüberzeugungen. In: Pieper, Irene/Wieser, Dorothee (Hg.): Fachliches Wissen und literarisches Verstehen. Studien zu einer brisanten Relation. Frankfurt/M. [u.a.]: Peter Lang, S. 35-52.

Bemerkung

Im SE werden synchrone und asynchrone Arbeitsweisen miteinander verbunden.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin