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Vom Bilde her. Ekphrasis als literarische Form - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5210068Ü
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link https://moodle.hu-berlin.de/course/view.php?id=93781
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich ÜWP: Zentrale Frist (nur fachfremde Studierende)    01.02.2020 - 30.04.2020   
Beschreibung :
Falls Sie in den Belegungsinformationen zu dieser Lehrveranstaltung (Meine Veranstaltungen) nach dem 08.04.2020 noch den Status "AN" bzw. "angemeldet" sehen, dann wurden Sie auf einer Nachrückerliste vorgemerkt. Bitte fragen Sie bei den jeweiligen Dozentinnen bzw. Dozenten, ob Plätze in der LV bereits zur Verfügung stehen bzw. bitten Sie - falls Sie bereits teilnehmen - darum, den Status der Belegung zu ändern. Sie tun das am besten per Mail an die Einrichtungsadministratoren mit Kopie an die Dozenten der LV.
Die Anmeldung ist grundsätzlich bis zum 30.04.2020 möglich. Eine Zulassung kann nur entsprechend der verfügbaren freien Plätze erfolgen.
Veranstaltungsformat digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 10:00 bis 12:00 wöch von 20.04.2020  Universitätsgebäude am Hegelplatz - 1.301 Dorotheenstraße 24 (DOR 24) - (Unterrichtsraum)   findet statt     5
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Wagner, Elisabeth , Dr. phil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Deutsche Literatur Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Master of Arts  Europäische Literaturen Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für deutsche Literatur
Inhalt
Kommentar

In seiner »Laokoon«-Schrift hat Lessing das Prinzip der »mahlenden Poesie« – die dichterischen Versuche, die »natürlichen Zeichen« der Malerei in den »willkürlichen Zeichen« der Literatur nachzubilden – verworfen. In der Literatur der Moderne ist das Ideal einer sprachlichen Abbildung der bildenden Kunst in der Literatur noch fragwürdiger geworden. Erhalten geblieben ist jedoch das Begehren, in literarischen Bildbeschreibungen visuelle Qualitäten und sinnliche Präsenz eigens zu erzeugen. Nach einer literahistorischen Vergewisserung werden Bildbeschreibungen und Bilderzählungen moderner Autor/innen vorgestellt und analysiert: Rainer Maria Rilke (»Briefe über Cézanne«), Peter Handke (»Die Lehre der Sainte Victoire«), Inger Christensen (»Das gemalte Zimmer«), Gerhart Hofmann (»Der Blindensturz«), W.G. Sebald (»Nach der Natur. Ein Elementargedicht«) u.a. In Frage stehen unter hochtechnischen Bedingungen die bildkünstlerische Wahrnehmung und die Selbstverständlichkeit des Sichtbaren und Sichtbarmachens überhaupt.

Literatur

zur Vorbereitung:

  • G. Boehm u. H. Pfotenhauer (Hg.): Beschreibungskunst – Kunstbeschreibung. Ekphrasis von der Antike bis zur Gegenwart. München: Fink Verlag 1995;
  • M. Mayr: Ut pictura descriptio? Poetik und Praxis künstlerischer Beschreibung bei Flaubert, Proust, Belyj, Simon. Tübingen: Gunter Narr Verlag 2001;
  • A.-K. Reulecke: Geschriebene Bilder. München: Fink Verlag 2002.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2020 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin