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Literatur und intellektuelle Emanzipation - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5240338Ü
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich ÜWP: Zentrale Frist    01.02.2020 - 30.04.2020   
Beschreibung :
Falls Sie in den Belegungsinformationen zu dieser Lehrveranstaltung (Meine Veranstaltungen) nach dem 08.04.2020 noch den Status "AN" bzw. "angemeldet" sehen, dann wurden Sie auf einer Nachrückerliste vorgemerkt. Bitte fragen Sie bei den jeweiligen Dozentinnen bzw. Dozenten, ob Plätze in der LV bereits zur Verfügung stehen bzw. bitten Sie - falls Sie bereits teilnehmen - darum, den Status der Belegung zu ändern. Sie tun das am besten per Mail an die Einrichtungsadministratoren mit Kopie an die Dozenten der LV.
Die Anmeldung ist grundsätzlich bis zum 30.04.2020 möglich. Eine Zulassung kann nur entsprechend der verfügbaren freien Plätze erfolgen.
Veranstaltungsformat digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 10:00 bis 12:00 wöch Boeckh-Haus - 434 Dorotheenstraße 65 (DOR 65) - (Musik-/Sprechunterrichtsraum) Heymann findet statt     15
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Heymann, Brigitte , PD Dr. phil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  EM f. Franz. u. F-pho. St Hauptfach ( POVersion: 2012 )   -  
Master of Arts  Europäische Literaturen Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Master of Arts  Romanische Kulturen Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Romanistik
Inhalt
Kommentar

Vor dem Hintergrund poststrukturalistischer Theoriebildung heben sich in Frankreich seit einigen Jahren neuere Konzepte ab, die Performativität, Fiktion, ästhetische Erfahrung und Emanzipation diskursiv miteinander verschränken. Sie entwerfen an der Schnittstelle von Philosophie, Anthropologie, Sozialwissenschaften, Geschichte und Literatur Denkansätze, die auf das soziale System, auf das Verhältnis von Einzelnem und Gesellschaft sowie auf die Erkenntnis der Fiktion gerichtet sind. Das Seminar wird zentrale Begriffe, wie die „Gemeinschaft der Gleichen“ (Rancière), „Liebe als Wahrheitsverfahren“ sowie die „Akteur-Netzwerk-Theorie“ (Latour) untersuchen und diskutieren. Besonderes Interesse gilt in der Perspektive intellektueller Emanzipation dem Stellenwert der Fiktion sowie der literarischen, antiautoritären Diskursivität der Texte.

Lektüren (Auswahl): Jacques Rancière: Le maître ignorant. Cinq leçons sur l’émancipation intellectuelle (1987, dt. 2007); Ders.: Modern times (2017); Alain Badiou: L'éloge de l'amour (2008, dt., 2015); Bruno Latour: Enquête sur les modes d’existence. Une anthropologie des Modernes (2012, dt., 2014).

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2020 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin